Berufsschüler optimieren Prozess bei TRW

Die Fachschüler Maschinentechnik optimierten Betriebsprozesse bei TRW Automotive (v.l.): Christian Bödefeld, Martin Gothe, Sebastian Kunkel und Mark Stepczak. Foto: privat
Die Fachschüler Maschinentechnik optimierten Betriebsprozesse bei TRW Automotive (v.l.): Christian Bödefeld, Martin Gothe, Sebastian Kunkel und Mark Stepczak. Foto: privat
Foto: WAZ
Ein Maschinentechnik-Quartett entwickelte für das Gelsenkirchener Unternehmen eine Bearbeitungsstation für Lenkstangen. Die Präsentation erfolgte vor TRW-Mitarbeitern und Lehrern.

Gelsenkirchen. Eine Servolenkung gehört in Autos längst zum Standard. Entsprechende Lenkstangen produziert das Gelsenkirchener Unternehmen TRW Automotive (an der Freiligrathstraße in Schalke-Nord) – unter anderem. Einen Entwurf zur Prozess-Optimierung haben vier Schüler der Fachschule Maschinentechnik am Berufskolleg für Technik und Gestaltung im Rahmen ihres Abschlussprojektes jetzt entwickelt. Die vier jungen Männer sind bereits seit ihrer Ausbildung als Industriemechaniker bei TRW beschäftigt.

Im Mittelpunkt standen bei ihrem Projekt die Zahnstangen von Autos, die zur Montage mit einer speziellen Ölmischung benetzt werden müssen. Die Abendschüler Christian Bödefeld, Martin Gothe, Sebastian Kunkel und Mark Stepczak haben als Neuerung eine geschlossene, vollautomatische Bearbeitungsstation entwickelt, mit der die Ölbenetzung der Stangen innerhalb einer Lenkungsmontagelinie gleichmäßiger durchgeführt werden kann.

Verzicht auf Spülprozesse

Nach der Benetzung werden die Zahnstangen dem weiteren Montageprozess zugeführt. Durch die neu entwickelte und konstruierte Anlage ist es zusätzlich möglich, auf Spülprozesse zu verzichten.

Während der Präsentation vor Firmenangehörigen und Lehrern des Berufskollegs für Technik und Gestaltung zeigte das Quartett den kompletten Entwurf und erklärte die Funktionweise.

 
 

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