Bei Beerdigungen Trauergäste über Umwege geleitet

Bleibt zunächst für Besucher aus Sicherheitsgründen gesperrt: Der Hauptfriedhof in Gelsenkirchen-Buer.
Bleibt zunächst für Besucher aus Sicherheitsgründen gesperrt: Der Hauptfriedhof in Gelsenkirchen-Buer.
Foto: WAZ FotoPool
Die Friedhöfe sind zwar seit dem Sturm am Pfingstmontag weitestgehend gesperrt gewesen, einige bleiben es auch noch in den nächsten Tagen. Beerdigungen wurden dennoch ganz nach Plan durchgeführt. Die Trauergäste wurde über sichere Umwege zu den Gräbern geleitet. Vier Friedhöfe sind nun auch wieder für Besucher frei.

Gelsenkirchen.. Trotz Sperrungen aufgrund schwerer Sturmschäden: Bestattungen von Verstorbenen hat es auch in den letzten Tagen im ganzen Stadtgebiet gegeben. Die Trauergäste wurden dafür auf sicheren Umwegen über den jeweiligen, ansonsten gesperrten Friedhof geleitet. Die Beisetzungen konnten ohne Zwischenfälle durchgeführt werden.

Dennoch bleiben einige Friedhöfe für den Besucherverkehr auch in den nächsten Tagen geschlossen, um Unfälle aufgrund herabfallender Äste zu vermeiden. Bei den Räumarbeiten haben weiterhin Straßen, Geh- und Radwege sowie Schulgelände Vorrang. Gelsendienste bitten die Bürger dafür um Verständnis, auch wenn es für manchen trauernden Angehörigen bitter sein mag. Auch die Beschädigung mancher Grabbepflanzung ließ sich leider nicht vermeiden.

Die anfängliche Sperre aufgehoben wurde nun auf den Friedhofsanlagen der St. Augustinus Heime GmbH. Seit Montag sind sowohl der Katholische Altstadtfriedhof wie auch der Katholische Neustadtfriedhof nach Beseitigung der Orkanschäden wieder besuchbar. Und die Stadt hat die Friedhöfe Beckhausen/Sutum sowie Hassel/Oberfelding für Besucher wieder freigegeben. Unwetter

Uneingeschränkt versieht auch die Müllabfuhr ihren Dienst, nachdem die meisten Straßen befahrbar sind.

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