Ausstellung zeigt Wege im Wandel der Zeit

In der Sparkasse am Neumarkt 2 ist vom 4. bis 25. April die Ausstellung „Verkehrswege im Wandel – Von der Bahntrasse zum Radweg“ zu sehen. Die Ausstellung zeigt Beispiele für den Nutzungswandel von Verkehrswegen im Ruhrgebiet. Der Schwerpunkt liegt auf Fuß- und Radwegen sowie Naherholungsgebieten, die früher als Bahntrassen für den Kohletransport oder für den Güterverkehr genutzt wurden. Besonders aktuell ist die Trasse der Rheinischen Bahn, auf der der Betrieb erst vor einigen Jahren eingestellt wurde: Ihr Verlauf durch Duisburg, Mülheim und Essen nach Gelsenkirchen bietet ein großes Potenzial für den Radverkehr. Der erste Bauabschnitt zwischen Mülheim und Essen des Radschnellwegs Ruhr (RS1), der auch als „A 40 für Radfahrer“ bezeichnet wird, ist bereits abgeschlossen.

Die Zoom-Erlebniswelt am Rhein-Herne-Kanal liegt im Norden, die Jahrhunderthalle in Bochum im Süden dieser ehemaligen Bahnverbindung. Ebenso stellt die Ausstellung Radrouten auf ehemaligen Güterbahntrassen vor, die Ziele wie das Weltkulturerbe Zollverein, das Nordsterngelände sowie die Himmelstreppe an der Halde Rheinelbe auf direkten, autofreien Wegen miteinander verbinden. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Sparkasse für Besucher zugänglich. [kein Linktext vorhanden]