Auf „GEjazzt“ im Consol kommen „unruhige Zeiten“ zu

Jazzmusiker Stefan Bauer improvisiert mit seinen Kollegen bei „GEjazzt“ in Gelsenkirchen auf Consol am Samstag, 20. Dezember, ab 20 Uhr.
Jazzmusiker Stefan Bauer improvisiert mit seinen Kollegen bei „GEjazzt“ in Gelsenkirchen auf Consol am Samstag, 20. Dezember, ab 20 Uhr.
Foto: GEjazzt

Gelsenkirchen.. Zum Jahresende hält die Initiative „GEjazzt“ noch ein ganz besonderes Schmankerl bereit: Stefan Bauer und Ansgar Striepens präsentieren mit ihren Kollegen am Samstag, 20. Dezember, ab 20 Uhr in der Reihe „GEjazzt auf Consol Modern Jazz live unter dem Stichwort „Turbulent Times“.

Stefan Bauer und Ansgar Striepens haben schon öfter erfolgreich zusammengearbeitet, so zuletzt im Rahmen von Ruhr 2010 mit der WDR Big Band. In „unruhigen Zeiten” bringen sie erstmalig fünf Musiker zusammen, die jeder für sich dem Fachpublikum bereits hinlänglich bekannt sind. Jeder von ihnen hatte Gelegenheit, individuelle Improvisations- und Kompositionsstile zu entwickeln.

Ansgar Striepens kombiniert viele verschiedene Stile miteinander

Das spannende an diesem Programm: „Turbulent Times“ lotet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation aus, Spannung entsteht durch die Reibung zwischen geordneter und freier Kommunikation.

Stefan Bauer ist als Vibraphon- und Marimbaspieler sowie als Komponist aktiv in einem weiten Feld zwischen Tradition und Avantgarde. Die musikalische Laufbahn von Posaunist Ansgar Striepens ist geprägt von der Vielfalt der musikalischen Stile, die er oft auf eine ihm eigene Art miteinander verknüpft. Jazz, Barock, Neue Musik oder Pop sind für ihn keine abgeschlossenen Räume, sondern offene, sich gegenseitig befruchtende Systeme. Im Februar 2013 wurde er mit dem WDR Jazzpreis für „Komposition“ ausgezeichnet. Als eine Art europäisches Pendant zu Steve Coleman hat der Saxofonist Hugo Read eine eigenständige Spiel- und Kompositionsweise entwickelt, in der sich neuer Jazz, Elemente der E-Musik und rhythmische Energie, akustische Basis und elektronische Beigaben zu einer Klangwelt verbinden.

Am 21. Dezember geht's los

Auch Bassist und Komponist André Nendza gehört zu den profiliertesten Musikern der Szene. 2012 erhielt er den Echo Jazz in der Rubrik „Bassist national“. Und Schlagzeuger Yonga Sun ist ein musikalisches Chamäleon. Er wird bewundert für sein dynamisches und einfallreiches Trommeln. . .

GEjazzt auf Consol, Bismarckstraße 240, 21. Dezember, 20 Uhr, Tickets 13 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse, zehn Euro ermäßigt. 988 22 82.

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