27 Länder, 27 Tänze

Foto: Cornelia Fischer

Gelsenkirchen. Eine tänzerische Brücke in die Welt haben Kinder und Jugendliche der Ballett-Schule Swoboda geschlagen. Die 180 Ballettschüler brachten Volkstänze und Choreographien aus 27 Ländern auf die Bühne.

In insgesamt sechs Aufführungen, verteilt auf vier Tage, lockten die Nachwuchstänzer knapp 1 000 Besucher unter der Überschrift „Tanz-Brücke für Menschen und Kulturen“ ins Consol Theater auf dem ehemaligen Zechengelände in Bismarck.

Bereits am Donnerstag feierten die Tänzer eine viel umjubelte Premiere. Bis zum Samstagabend brachten die Ballettschüler ein echtes Mammutprogramm auf die Bretter. Der Webertanz aus Deutschland, der Klompentanz aus den Niederlanden, oder der Mädchentanz aus Moldawien: Zu jedem Auftritt schlüpften die Tänzer in das passende Kostüm. Gleich fünf Schneider sorgten für die liebevoll und detailgetreu gestalteten Trachten. Neben Originalaufnahmen von Folkloreensembles aus den Ursprungsländern wurden die Tänzer von Pianistin Joke Ansik begleitet.

Das Tanz-Ensemble setzt sich aus den beiden Ballettschulen in Buer und Gelsenkirchen sowie den Jazzklassen des Tanzkubus zusammen. Neben Volkstänzen aus verschiedenen Epochen und Regionen wurden auch choreographierte Kinderlieder und Charaktertänze aus den Ländern präsentiert.

Die Tanz-Brücke ist ein Projekt des Jugend-Tanz-Theaters und richtet sich vor allem an fortgeschrittene Schüler.

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