22 Bäume fielen Niklas in Gelsenkirchen zum Opfer

Foto: Funke Foto Services
Feuerwehr, Polizei und Gelsendienste viel zu tun. Bei einem Auffahrunfall, durch eine abrupte Bremsung vor einem quer liegenden Baum ausgelöst, wurden drei Menschen leicht verletzt.

Gelsenkirchen.. Sturmtief Niklas hat Feuerwehr, Polizei und Gelsendienste in Atem gehalten – und viele Reisende aufgehalten. Am Dienstagabend entspannte sich die Lage dann wieder.

Die Bilanz: Die Feuerwehr musste mit vier Löschfahrzeugen, sieben Großfahrzeugen und insgesamt 61 Kräften zu 63 Einsätzen ausrücken. Eine Drehleiter wurde unter der Last eines herabstürzenden Baumes geschrottet.

41 mal war die Polizei witterungsbedingt im Einsatz. In Bulmke-Hüllen etwa, wo ein Baum ein Auto unter sich begrub: Totalschaden. Auf der Münsterstraße in Resse kam es zu einem Verkehrsunfall: Ein Fahrer musste wegen eines umgestürzten Baumes abrupt bremsen, ein zweiter Pkw fuhr auf. Drei Personen wurden leicht verletzt.

Feldhauser Straße wegen umgestürzter Linden vorübergehend gesperrt

In Scholven musste die Feldhauser Straße zwischen Reubenkampstraße und Bellendorfsweg gesperrt werden. Vier Linden fielen im Sturm, eine fünfte mussten Gelsendienste-Mitarbeiter Mittwoch fällen. Mit zwei Kolonnen waren die Gelsendienste am Sturmtag unterwegs. Bilanz: „Wir haben 22 Totalverluste“, sagte Unternehmens-Sprecher Tobias Heyne gestern. Allein sechs Bäume knickten auf dem Hauptfriedhof ab; am Wallheckenweg in Hassel war ein Schattenspender auf einen Spielplatz gestürzt. Niklas sei nicht mit Ela zu vergleichen, sagte Heyne. „Aber anders als bei Ela, hat dieser Sturm mehr im Norden der Stadt getobt.“

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