20 Männer attackieren zwei Polizisten in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen hat eine Gruppe von Männern zwei Polizisten attackiert.
In Gelsenkirchen hat eine Gruppe von Männern zwei Polizisten attackiert.
Foto: dpa
  • Zwei Gelsenkirchener Polizisten sind in der Nacht zu Samstag von einer rund 20-köpfigen Gruppe von Männern bedroht und attackiert worden
  • Die Beamten wollten einen Pkw kontrollieren
  • Vier Personen seien festgenommen worden, eine Pistole und ein Messer wurden sichergestellt

Gelsenkirchen. Zwei Gelsenkirchener Polizisten sind in der Nacht zu Samstag von einer rund 20-köpfigen Gruppe von Männern bedroht und attackiert worden. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die die Polizei am Samstag veröffentlicht hat.

Demnach hätten die Polizisten kurz nach der Mitternacht auf der Bochumer Straße versucht, einen Pkw zu kontrollieren. Der Fahrer sei unvermittelt geflüchtet. Als einer der Polizisten die Verfolgung aufgenommen habe, habe eine Gruppe von acht Unbeteiligten versucht, ihn daran zu hindern. Dabei hätten sie versucht, den Beamten mit Tritten zu Fall zu bringen.

Angreifer blockierten den Streifenwagen

Als der zweite Beamte versuchte, dem Flüchtigen mit dem Streifenwagen zu folgen, habe die Gruppe das Auto blockiert. Die Beamten hätten "körperliche Gewalt" eingesetzt, um die Verfolgung fortsetzen zu können. Schließlich sei der Flüchtige gestellt und festgenommen worden.

Dann habe eine Gruppe von 20 jungen Männern versucht, den Festgenommenen zu befreien. Die Beamten seien, so die Pressemitteilung der Polizei, bedroht und "massiv angegangen" worden.

Hundertschaft half bedrohten Kollegen

Mithilfe von Kollegen, darunter auch Beamte einer Hundertschaft, die beim Schalke-Spiel im Einsatz gewesen war, hätten die Polizisten die Situation beruhigen können. Vier Personen seien festgenommen worden, eine Pistole und ein Messer wurden sichergestellt. Ein Teil der Gruppe habe fliehen können.

Gegen die Angreifer seien Anzeigen unter anderem wegen Körperverletzung, Landfriedensbruch, Gefangenenbefreiung und Beleidigung gestellt worden.

 
 

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