ZOB in Buer ist Haltestelle und Baustelle zugleich

Ein Blick in die Zukunft: So soll der neue ZOB aussehen, wenn er voraussichtlich im Sommer 2018 fertig gestellt sein wird.
Ein Blick in die Zukunft: So soll der neue ZOB aussehen, wenn er voraussichtlich im Sommer 2018 fertig gestellt sein wird.
Foto: Stadt GE
Ab sofort wird es Ernst mit der Modernisierung des Zentralen Omnibusbahnhofes in Buer. Provisorischer Stopp für die Busse ist an der Springestraße eingerichtet worden.

Gelsenkirchen-Buer.  . Die Bauarbeiten an drei Stellen entlang der Horster Straße verbunden mit Umleitungen und Sperrungen der Grundstückszufahrten sind gerade zu Ende gegangen, da müssen sich die Bahn- und Bus-Kunden auf weitere Einschränkungen einstellen. Nach diversen Vorbereitungen wird es jetzt Ernst mit dem Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) zwischen Rathaus und Springestraße.

Bussteige 1 und 2 verlegt

Ab Mittwoch, 24. August, werden die Bussteige 1 und 2 im westlichen Teil des ZOB außer Betrieb genommen. Die Busse, die bisher diese beiden Bussteige angefahren haben, werden dann an den provisorischen Bushaltestellen auf der Springestraße halten. Ab diesem Zeitpunkt wird auch auf der De-la-Chevallerie-Straße mit den Arbeiten am Linksabbieger in den ZOB und mit dem Rückbau der Dreiecksinsel begonnen. Dort werden die Fahrbahnen zeitweise beidseitig auf eine Fahrspur reduziert. Weiterhin stehen im jetzt begonnenen ersten Bauabschnitt Arbeiten im Rahmen des Kanalbaus an. Die Springestraße wird hierzu in einigen Wochen abschnittsweise gesperrt. Die Zufahrt zu den Grundstücken bleibt dabei gewährleistet, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Taxistand am Rathaus

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Baufirma die ZOB-Baustelle eingerichtet. Auf der Springestraße wurden auf der südlichen Straßenseite drei provisorische Bushaltestellen und auf der nördlichen Straßenseite eine Wartezone für Busse eingerichtet. Das Parken auf der Springestraße ist im westlichen Bereich nur noch eingeschränkt möglich. Die Taxistände befinden sich jetzt an der Goldbergstraße vor dem Rathaus.

Neben der kompletten Neugestaltung des Buerschen Busbahnhofs sind die auffälligsten Veränderungen ein neuer Linksabbieger für die Busse von der De-la-Chevallerie-Straße sowie die Verlegung der Urnenfeldstraße um rund 80 Meter nach Osten. Auch die Verteilung zwischen Busbahnhof und angrenzendem Park wird sich verändern: Der Park verlängert sich entlang der Springestraße in Richtung Buer-Zentrum, während zugleich der Busbahnhof ein Stück in den heutigen Goldbergpark hineinragt. „Dabei werden möglichst viele Bäume erhalten“, erklärt die Stadt. Gleichwohl mussten bereits Bäume gefällt werden, weil sie alt oder krank sind oder Planung buchstäblich im Wege stehen. Insgesamt müssen für dieses Vorhaben 69 Bäume fallen.

Der Park am Taubenhaus ändert so zwar sein Gesicht, bleibt aber als attraktiver Ort der Naherholung bestehen.

Busse halten an zentraler Fläche

Der Busbahnhof selbst wird zukünftig für Passanten und Fahrgäste eine zentrale Fläche aufweisen, um die herum die Busse halten werden. Diese Fläche wird barrierefrei ausgebaut, ebenso die Anschlüsse an die umliegenden Straßen, Plätze und den Park.

Die Straßenbahnhaltestelle der 302 wird im Rahmen des Umbau ebenfalls modernisiert; die Haltestelle bekommt, wie auch die Bushaltestellen, elektronische Anzeigetafeln, die die Fahrgäste dynamisch über die nächsten Abfahrten informieren.