Viel Applaus für junge Sängerinnen bei ihrer Bühnenpremiere

Zum ersten Mal stand am Samstag die 17-jährige Yasemin auf der Bühne, beim Gesangswokshop mit Sven Welter im Schalthaus Bergmannsglück.
Zum ersten Mal stand am Samstag die 17-jährige Yasemin auf der Bühne, beim Gesangswokshop mit Sven Welter im Schalthaus Bergmannsglück.
Foto: WAZ FotoPool
Kölner Sänger Sven Welter von der Gruppe (Paveier) führte Wokshop um Schalthaus Bergmannsglück in Gelsenkirchen durch. Beim abschließenden Konzert wurden die drei jungen Frauen vom Publikum bejubelt. Eine Zugabe gab’s aber dennoch nicht

Unterricht der nicht ganz alltäglichen Art erhielten am Samstag drei Sängerinnen bei einem Workshop im Schalthaus Bergmannsglück. Die jungen Talente konnten dort einen ganzen Nachmittag lang mit Profisänger Sven Welter zusammenarbeiten.

Der musikalische Hintergrund der drei Mädchen war ein ganz unterschiedlicher. Während die eine schon viel Erfahrung auf der Bühne sammeln konnte, war es für die andere die erste Darbietung vor Publikum. Doch von einem alten Hasen wie Sven Welter konnten sie am Samstag alle noch etwas lernen.

Dezente Begleitung auf der Bühne

Welter ist Sänger und Gitarrist bei der Kölner Mundartband „Paveier“. In dieser Funktion war der Künstler auch 2013 bei der Kulturnacht auf Bergmannsglück zu hören und hatte bereits im letzten Herbst einen Workshop im Schalthaus gemacht. „Jungen Leuten das Singen näher bringen“, so lautete sein Motto für den Tag.

Der Profimusiker stellte so auch bei der kleinen Aufführung am Ende des Workshops klar, dass nicht er, sondern die Sägerinnen im Mittelpunkt standen. Er begleitete die drei jungen Frauen dezent, half unauffällig über kleine Unsicherheiten hinweg, die aber ohnehin nur selten auftraten.

Überrascht von den Gesangstalenten

Tatsächlich brauchte sich keine der Sängerinnen auf der Bühne zu verstecken. Trotz unterschiedlicher Vorerfahrungen am Mikrofon überzeugten ausnahmslos alle mit ihrer stimmlichen Leistung. „Ich bin immer wieder überrascht von den Gesangstalenten, die mich hier erwarten,“ urteilte Profi Welter. Am Ende forderten einige Zuhörer sogar noch lautstark eine Zugabe – leider war die Zeit zum Einstudieren einer solchen dann aber doch zu kurz.

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