Stimmung wie in der Disco

Foto: Heinrich Jung ool
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Erst im letzten Jahr gegründet und schon im Geschäft sind die „Jecken vom Pütt“. Die Karnevalsgesellschaft aus Bergmannsglück hatte zu ihrer ersten großen Feier eingeladen. In der Mehrzweckhalle an der Polsumer Straße wurde das närrische Treiben zelebriert.

Gelsenkirchen-Hassel..  Erst im letzten Jahr gegründet und schon im Geschäft sind die „Jecken vom Pütt“. Am Samstag lud die Karnevalsgesellschaft aus Bergmannsglück zu ihrer ersten großen Feier ein. In der Mehrzweckhalle an der Polsumer Straße wurde das närrische Treiben zelebriert. „Vom Olymp bis zur Kohle - Bergmannsglück zum Wohle“, lautete das Motto des Abends. Dabei stand bei den „Jecken vom Pütt“ vor allem ausgelassenes Feiern auf dem Programm. Büttenreden oder Ansprachen gab es keine, dafür um so mehr Tanz und Gesang. „Wir wollen den Karneval hier eben richtig feiern“, meint Mitorganisator Reinhard Ostermann.

Unterstützung erhielten die Bergmannsglücker Karnevalisten dabei von verschiedenen Gruppen aus dem Stadtgebiet. So brachten beispielsweise die „Crazy Girls“ gleich mehrmals ihre zünftigen Tanznummern auf die Bühne. Die Musik dröhnte dabei mit voller Lautstärke aus den Boxen, Scheinwerfer leuchteten auf - wie in einer Disco.

Besonders Stolz sind die Jecken vom Pütt jedoch auf ihre Eigengewächse. Auch wenn der Karnevalsverein gerade einmal vier Monate auf dem Buckel hat, sorgten auch zwei Bergmannsglücker für Stimmung. Neben der „schönsten Frau aus Hassel“ - die ihre Zuschauer nicht nur mit liebreizendem Aussehen, sondern vor allem mit ihrer Stimme betören wollte - unterhielt der „Jungsenior“ das Publikum.

Doch neben der musikalischen Unterhaltung, durften natürlich auch die Kostüme nicht fehlen. Zu sehen gab es wilde 70er Jahre-Disco-Outfits genauso wie Sträflinge und viele andere Verkleidungen mehr. Es waren viele junge Leute, die sich dort zum Feiern getroffen hatten.

Hoch her ging es jedoch nicht erst am Samstag. Schon die Planung der Feier wird den „Jecken vom Pütt“ den ein oder anderen Nerv gekostet haben. „Dadurch, dass wir uns erst vor kurzem gegründet haben, war die Organisation nicht ganz einfach“, berichtete Reinhard Ostermann. Die meisten Unterhaltungskünstler seien in der Regel schon ein Jahr vorher gebucht, so Ostermann. Auch die Termine der anderen Karnevalsgesellschaften müssten bedacht werden. „Von daher sind wir natürlich froh, dass alles geklappt hat“, meinte Karnevalist Ostermann sichtlich zufrieden.

Und auch nach dem Ende des offiziellen Programms, gingen an der Polsumer Straße noch längst nicht die Lichter aus. Unter dem Motto „Ende offen“ wurde bis in die Nacht gefeiert. Ein karnevalistischer Höhepunkt für die „Jecken vom Pütt“ folgt ohnehin noch - ihr Platz auf einem Wagen beim Rosenmontagszug in Erle ist gesichert.

 
 

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