Startschuss für den Advent in Hassel

Präsentierten beim Hasseler Winterleuchten stolz selbst gebastelte Artikel: die Sekundarschülerinnen Annika, Zeynep, Sedes und Jule (Klasse 6c, v.l.).
Präsentierten beim Hasseler Winterleuchten stolz selbst gebastelte Artikel: die Sekundarschülerinnen Annika, Zeynep, Sedes und Jule (Klasse 6c, v.l.).
Foto: WAZ FotoPool
„Wir sind mehr als nur zufrieden“, leuchteten am Samstag die Augen von Gabriele Ulbrich, Leiterin der Sekundarschule Hassel. Und das passte zum Anlass, denn das 2. Hasseler Winterleuchten war ausgesprochen gut besucht.

Gelsenkirchen-Hassel..  „Wir sind mehr als nur zufrieden“, leuchteten am Samstag die Augen von Gabriele Ulbrich, Leiterin der Sekundarschule Hassel. Und das passte zum Anlass, denn das 2. Hasseler Winterleuchten war ausgesprochen gut besucht.

Dicht gedrängt standen die Gäste in der Halle, als die Schülerin ihr einstudiertes Programm zeigten – ein neuer Aspekt bei der Veranstaltung, die den Stadtteil beleben und zugleich einbinden will. Bevor allerdings die Schüler aktiv wurden, stimmte das buersche Veeh-Harfen-Orchester mit besinnlichen Klängen wie „Leise rieselt der Schnee“ ein. Dann übernahmen die „tanzenden 5er“, Kinder der 5. Klasse, die schon optisch ansprachen: Alle waren sie schwarz gekleidet, trugen als einzigen Farbtupfer eine Weihnachtsmannmütze. Zu „Rockin’ Around The Christmas Tree“ boten sie eine charmante Schritt-Choreographie mit kleinen tänzerischen Elementen. Alles wurde durch laute „Bravo“-Rufe belohnt. Die erntete auch der Chor, der zunächst mit dem Gospelsong „Let It Shine“ stolze Eltern begeisterte und dann mit dem Weihnachtshit schlechthin: „Last Christmas“.

Vorbereitungen im Sommer

Auch an vielen Ständen waren die Schüler aktiv. Die Klasse 5b etwa bot Strickrahmen an, kleine Hilfsmittel um erfolgreich zu handarbeiten. Nadja erklärte interessierten Besuchern, wie das funktioniert. „Man muss den Faden um die Holzpinne auf dem Rahmen wickeln und dann mit der Häkelnadel die Maschen überziehen. Immer weiter, bis ein Schal entsteht“, plaudert die Zehnjährige gut gelaunt.

Sie war nicht die einzige, die, zwischen den Fremdausstellern, an ihrem Stand fleißig war. Hier wurden Kerzen verkauft, dort selbstgebastelte Teelichthalter und noch weiter selbst gekochter Apfelkompott in Gläsern. „Die Klassen haben in der Projektwoche vor den Sommerferien schon mit den Vorbereitungen begonnen“, war Schulleiterin Gabriele Ulbrich zu Recht stolz.

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