SPD: Verkauf der Markthalle in Buer war überfällig

Spielhallen-Betreiber Thomas Bernau hat die Markthalle im Herzen von Buer übernommen.
Spielhallen-Betreiber Thomas Bernau hat die Markthalle im Herzen von Buer übernommen.
Foto: WAZ FotoPool
„Der Verkauf der Markthalle war überfällig“, kommentiert der SPD-Ortsverein Buer-Mitte I die Nachricht, dass der Investor Thomas Bernau die Immobilie erworben hat. Der Alt-Eigentümer, die Intecta, wird heftig kritisiert.

Gelsenkirchen-Buer.  „Der Verkauf der Markthalle war überfällig“, kommentiert der SPD-Ortsverein Buer-Mitte I die Nachricht, dass der Investor Thomas Bernau die Immobilie von der Intecta Bauprojektentwicklungs-GmbH erworben hat (WAZ berichtete). Ortsvereinsvorsitzender Klemens Wittebur spart dabei nicht mit Kritik gegenüber den Eigentümern: Sie hätten „keine Perspektiven für alternative Nutzungen entwickelt“, als „das ursprüngliche Konzept einer Markthalle bereits nach zehn Jahren“ durch den Rückzug von immer mehr Händlern „gescheitert“ sei.

Auch Sandra Latzke, seit einem halben Jahr SPD-Stadtverordnete für Buers Zentrum, begrüßt den Verkauf der Markthalle, „weil wir ihn mit einem Neuanfang verbinden“. Durch die Kulturmeile, die Neugestaltung des Domplatzes und des jetzt neu eröffneten Linden-Karrees erfahre die Innenstadt Buers eine positive Entwicklung, „über die wir sehr glücklich sind. Neue Impulse bei der Markthalle begrüßen wir deshalb sehr, da auch sie ein wichtiger Baustein der Buerschen City ist.“

Die SPD Buer-Mitte I hofft nun, „dass die Überlegungen des Buerschen Investors Thomas Bernau in Abstimmung mit dem Architekten der eigentlich sehr schönen Immobilie, Michael Becker, und der Stadt Gelsenkirchen schnell zu den Ergebnissen führen, die dann auch umgesetzt werden können. Der jetzige Zustand sollte schnell Vergangenheit werden“, so Klemens Wittebur weiter.