RVR schließt Radwegelücke

Die Sutumer Brücke, die in Gelsenkirchen über die Emscher führt, wird 2014 saniert.
Die Sutumer Brücke, die in Gelsenkirchen über die Emscher führt, wird 2014 saniert.
Foto: WAZ
Auf der Hugo-Bahntrasse wird ab 2014 gebaut. Bezirksregierung Münster gibt grünes Licht. Mit 542 554 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe (GRW) beteiligt sich das Land NRW an den Gesamtkosten von rund 771 000 Euro.

Mit dem Rad ohne Umwege vom Rhein-Herne-Kanal bis zur ehemaligen Zeche Hugo zu fahren, ist bald möglich. Der Regionalverband Ruhr (RVR) wird voraussichtlich im Sommer nächsten Jahres das letzte Stück auf der Hugo-Bahntrasse zwischen der Pfeilstraße und der Straße „Sutumer Brücken“ in Gelsenkirchen ausbauen.

Abteilungsdirektor Gregor Lange von der Bezirksregierung Münster hat gestern RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow den Fördermittelbescheid übergeben. Mit 542 554 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe (GRW) beteiligt sich das Land NRW an den Gesamtkosten von rund 771 000 Euro.

4,5 Kilometer sind fertig

Bis Ende 2008 hatte der RVR den Umbau der alten Bahnverbindung zu einem kombinierten Rad- und Wanderweg größtenteils realisiert. Rund 4,5 Kilometer der insgesamt 5,5 Kilometer langen Strecke sind bereits fertig. Der Radweg verläuft von der Ostfalenstraße / Steinmetzstraße bis zur Pfeilstraße. Ab dort ist eine weiträumige Umfahrung über die Schäfer- und die Theodor-Otte-Straße bis zur Straße „Sutumer Brücken“ ausgeschildert. Von den Sutumer Brücken aus gelangt der Radfahrer über eine Rampe wieder auf die ausgebaute Bahntrasse.

Die Lücke ist entstanden, da ein etwa zweihundert Meter langer Grundstücksabschnitt im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs Hugo in der Nähe der Kurt-Schumacher-Straße nicht von der Deutschen Bahn AG erworben werden konnte.

Gleise werden geräumt

Die Gleisanlagen waren zwar bereits außer Betrieb, die Signaltechnik aber weiterhin aktiv. Die DB Netz AG will im Frühjahr 2014 die Signaltechnik anpassen, so dass die Gleise geräumt werden können und für den geplanten Wegebau zur Verfügung stehen. Der Lückenschluss auf einer Länge von etwa einem Kilometer soll möglichst kurzfristig realisiert, um Radfahrern und Spaziergängern eine qualitativ hochwertige, verkehrssichere Strecke anzubieten. Neben dem Grunderwerb und dem Wegebau ist auch die Sanierung und Umrüstung des Brückenbauwerks Sutumer Brücken Bestandteil der Maßnahme. Pflege und Unterhaltung der gesamten Wegeverbindung übernimmt die Stadt Gelsenkirchen.

 
 

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