Runter zum Kanal in einem Rutsch

Wer den Biomassepark erkundet hat, über den Info-Pfad gewandelt ist und noch Lust hat auf eine Radtour, bitte sehr: An der Ostgrenze des Stadtteilparks, an der Ostfalenstraße, ist der Einstieg möglich. Rauf aufs Rad und schon geht’s runter in Richtung Rhein-Herne-Kanal, bald ganz ohne Umleitung in Sutum.

Die Hugo-Bahntrasse ist bei Radfahrern und Spaziergängern gleichermaßen beliebt – für die kleine Runde am Feierabend oder für den großen Ausflug. Denn an Emscher und Kanal gibt es direkten Anschluss an die regionalen und überregionalen Radwege. Noch in diesem Jahr will der Regionalverband Ruhrgebiet die Lücke schließen, die zwischen dem Friedhof in Beckhausen und der Straße „Sutumer Brücken“ zu einem Umweg durchs Gewerbegebiet zwingt. Ein Bauschild, so verspricht RVR-Sprecherin Barbara Klask, soll auf den bevorstehenden Lückenschluss aufmerksam machen. Eine positive Nachricht für alle, die an den Sutumer Brücken den Emscherradweg verlassen und über die Theodor-Otte-, Schäfer- und Pfeilstraße das dortige Gewerbegebiet umfahren müssen, damit sie in Höhe des Friedhofes wieder auf die Hugo-Bahn gelangen können.

Zum Zwischenstopp lädt das Bahnwärterhäuschen an der Horster Straße an, wo es Alfred Konter gleich im Doppelpack gibt: den Senior (87), der das Haus vor dem Abriss gerettet und liebevoll herausgeputzt hat, und den Junior (56), der für die Pflege des Treffpunktes und der Außenanlagen gewonnen werden konnte. Den Bekanntheitsgrad des Bahnwärterhäuschens wollen die beiden noch steigern. Mit einem Kunstprojekt. Und mit einem Sommerfest, zu dem Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes, erwartet wird.

 
 

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