Radwege: In Ordnung, aber nicht optimal

Am Fritz-Erler-Haus in Hassel fiel der Startschuss zu einer Fahrradtour, auf der SPD-Stadt- und Bezirksverordnete sowie Peter Bruckmann und Klaus-Dieter Lenz vom örtlichen ADFC den Zustand der Radwege erkunden wollten. Über Buer, die Cranger Straße, das Schievenviertel und die Middelicher Straße führte der Ausflug zum Wolterhof in Resse. Dort zog SPD-Fahrradbeauftragter David Peters das Fazit: „Einige Radverbindungen sind noch nicht optimal, aber vieles auch in Ordnung. Wir sind auf dem richtigen Weg, unsere Stadt fahrradfreundlicher zu gestalten.“

Als nicht ideal, aber absolut in Ordnung wird der Zustand der Radwege an Polsumer Straße und Königswiese eingestuft. Über den Radfahrstreifen an der Hagenstraße erreichte die Gruppe die Kulturmeile. „Sie zeigt, wie man innerstädtische Verkehrsflächen und städtebauliche Qualität verbinden kann. Zugleich wird am Beispiel des sich anschließenden Radfahrsteifens Breddestraße/Hölscherstraße mit den eigenen Abbiegestreifen zur Kurt-Schumacher-Straße deutlich, wohin wir mit unserem Fahrradaktionsprogramm kommen wollen“, so Ratsfraktionschef Klaus Haertel, „erhebliche Mittel für Straßenbau und -unterhaltung fließen in den Radverkehr. Der Radfahrsteifen wurde mit rund 32 000 Euro aus städtischen Eigenmitteln finanziert.“ Cranger Straße, Schievenviertel und Middelicher Straße seien Beispiele dafür, dass man mit dem Rad auch Wege durch Wohngebiete nutzen kann und sogar schneller voran kommt als an Hauptverkehrsstraßen.“