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Neuer Leiter will das Spektrum der Inneren bekannter machen

Neuer Leiter will das Spektrum der Inneren bekannter machen

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Foto: WAZ FotoPool
Den Schwerpunkt Diabetolgie hat er selbst aufgebaut. Als neuer leitender Arzt der Abteilung Innere Medizin will Dr. Christoph Metzger aber auch das ganze Spektrum der Inneren Medizin im eigenen Haus bekannter machen.

Buer. 

Dr. Christpoh Metzger hat am Elisabeth-Hospital die mittlerweile zertifizierte Diabetologie aufgebaut. Der 53-jährige Internist, der seit 1990 in dem Erler Krankenhaus arbeitet, hat jetzt die Leitung der gesamten Inneren Medizin übernommen. Er löste den in den Ruhestand gewechselten Dr. Horst Kniemann ab.

Natürlich bleibt der Schwerpunkt Diabetologie samt Ambulanz für den diabetischen Fuß , diabetischer Stammtisch im Haus, Podologie und Ernäherungsberatung erhalten.

„Aber ich möchte auch alle Bereiche unserer Inneren Medizin bekannter machen. Wir haben fünf Intensivbetten mit vier Beatmungsplätzen, wir kümmern uns um Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen, gastro-enterologischen und Stoffwechselerkrankungen. Wir haben ein Hochleistungssono, wir endoskopieren: und bei notwendigen invasiven Methoden kooperieren wir mit vielen verschiedenen Häusern. Wir selbst wenden rein konservative Methoden an.“

Das sieht Metzger als großen Vorteil: schließlich könne man sich die Kooperationspartner fallabhängig aussuchen, sei der Patient nicht auf die Abteilungen im Haus angewiesen. Mit dem Marienhospital Buer teile man sich Labor und zum Teil Notdienste, bei sehr spezifischen Knochenerkrankungen kooperiere man mit einer Spezialklinik in Rheine, aber auch Nachbarkliniken zählten zu den Partnern. Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten allerdings werden sofort an Nachbarhäuser mit entsprechenden Fachabteilungen überwiesen.

51 Betten hat die Abteilung von Dr. Christoph Metzger. Rund 100 Patienten werden hier jährlich ambulant, gut 900 stationär behandelt. Der Vater zweier Töchter legt Wert darauf, das familiäre Klima des Hauses zu erhalten. „Wir möchten möglichst nah am Menschen bleiben, das ist unser Vorteil. Wer etwa eine Gefäßerkrankung hat, kommt ja nicht nur einmal ins Krankenhaus. Deshalb machen wir auch im Frühjahr einen Tag der offenen Tür, damit die Menschen uns besser kennenlernen können.“