Musiker laden Publikum zum Mitsingen ein

Foto: Heinrich Jung
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Bereits zum zehnten Mal fand das Weihnachtssingen im Schloß Horst statt. Die Musiker des Bergwerksorchesters Consolidation empfingen zahlreiche Zuhörer in der Glashalle des Schlosses zu einem musikalischen Adventssonntag und forderten ihre Gäste zum Mitmachen auf.

Gelsenkirchen-Horst. . Bereits zum zehnten Mal fand das Weihnachtssingen im Schloß Horst statt. Die Musiker des Bergwerksorchesters Consolidation empfingen zahlreiche Zuhörer in der Glashalle des Schlosses zu einem musikalischen Adventssonntag und forderten ihre Gäste zum Mitmachen auf.

Es waren vor allem die bekannten Musikstücke, die fast jeder kennt und mitsingen kann, welche das Blasorchester zu Gehör brachte. Im Schloss war an diesem Spätnachmittag kaum noch ein Platz zu bekommen. Eine große Tanne schmückte die Glashalle, während sich die Männer vom Bergwerksorchester einmal durch die komplette Geschichte der Weihnachtsmusik spielten.

Von klassischbis modern

Von traditionellen Weihnachtsliedern wie „Süßer die Glocken nie klingen“ über moderne Klassiker vom Schlage eines „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ bis hin zum eher ernsten „Concerto d’Amore“ des Komponisten Jacob de Haan reichte die musikalische Palette der Beiträge, so dass das aufmerksame Publikum in der programmatischen Ausrichtung der dargebotenen Beiträge weder geografisch noch historisch etwas vermisste.

Im Gegensatz zu eher klassisch ausgerichteten Konzerten war jetzt in der Horster Glashalle auch die Musikalität der Gäste gefragt. Denn beim Weihnachtskonzert des Bergwerksorchesters ist Mitsingen nicht nur erlaubt, sondern immer sogar ausdrücklich erwünscht.

Bei „Macht hoch die Tür“ klang es aus den Reihen des Publikums dabei noch eher verhalten. Ob am Anfang dann doch manch ein Gast zu zurückhaltend oder zu wenig textsicher war, spielte aber bald schon keine Rolle mehr. Denn schon beim nächsten Lied, dem obligatorischen „Alle Jahre wieder“, konnte das singende Publikum locker mit der Lautstärke des Blasorchesters konkurrieren.

Doch das hieß nicht, dass die Musiker es nicht verstanden hätten, die Glashalle des Schlosses mit beeindruckendem Klang zu füllen. Im Gegenteil: Gerade die tiefen Tuba-Töne wirkten sehr mächtig. Die Unterstützung durch das Schlagwerk hingegen sorgte vor allem bei den modernen Stücken dafür, dass die weihnachtliche Musik an diesem Abend auch in die Beine ging.

 
 

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