MPG forscht für die Olympiade

Gelsenkirchen-Buer. Buchstäblich als „Olympioniken“ können sich Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums fühlen. Ein Projektkurs hat bereits mit den Vorbereitungen auf die nächsten Olympischen Spiele begonnen. Gefragt sind dabei allerdings keine sportlichen Höchstleistungen, auch wenn die Kursteilnehmer jetzt der Sporthochschule Köln einen Besuch abstatteten.

Das Max-Planck-Gymnasium nimmt nämlich bereits im zweiten Jahr am Comenius-Projekt „The European Dimension using the Cultural Olympics“ teil. Dieses Programm der Europäischen Union ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Die Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen aus Deutschland, England und den Niederlanden arbeiten dabei an unterschiedlichen Projekten zusammen, um ihr Verständnis für die Vielfalt europäischer Kulturen und deren Wert zu stärken. Das Projekt endet mit den Olympischen Spielen 2012 in London, denen eine Art Kulturolympiade vorausgeht.

Durch die Verknüpfung der Feier des olympischen Ethos, der europäischen Werte sowie der Partnerschaften zwischen den Schulen sollen die Schüler auf authentische Weise ein umfassendes Verständnis der europäischen Gemeinschaft gewinnen.

Die Organisation eines international besetzten Sportfestes, das im Juni 2012 den Abschluss des zweijährigen Comenius-Projekts bilden soll, liegt seit Beginn des Schuljahres in den Händen eines Projektkurses, der aus 23 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Max-Planck-Gymnasiums besteht.

Um den olympischen Gedanken möglichst umfangreich erfassen zu können, sollten die Möglichkeiten der Deutschen Sporthochschule in Köln genutzt werden – immerhin geht es bei der zu planenden Veranstaltung nicht nur um „Höher-Schneller-Weiter“, sondern auch um Fairness und kulturellen Austausch.

Nachdem Sportlehrer Thomas Löwer – selbst Absolvent der Sporthochschule – den Kontakt mit der Leitung der dortigen Zentralbibliothek hergestellt hatte, reiste der MPG-Kurs nach Köln, um nach umfangreicher Einführung in die Nutzung des Medienkatalogs mehrere Stunden mit konzentrierter Recherche in der vierstöckigen Zentralbibliothek zu verbringen.

Nach einer Stärkung in der modernen Hochschul-Mensa beschloss eine Führung über den Campus mit seinen unzähligen Sportstätten, Seminarräumen und Instituten den Tag. Somit fuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit vielen neuen Ergebnissen für ihre zukünftige Planungsarbeit, sondern auch mit Einblicken in den Alltag der Studenten nach Gelsenkirchen zurück.

 
 

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