MGV Frohsinn: Musikalisches Treffen der Generationen

Sang stimmungsvolle Lieder in der ausverkauften Glashalle von Schloss Horst: der Männerchor Frohsinn.
Sang stimmungsvolle Lieder in der ausverkauften Glashalle von Schloss Horst: der Männerchor Frohsinn.
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Sie sorgen zweimal im Jahr für ein echtes Event in der Glashalle von Schloß Horst, die singenden Herren vom Männerchor Frohsinn. Für ihr Frühjahrskonzert hatten sich die Sänger musikalische Gäste eingeladen: das Vokalensemble St. Laurentius.

Gelsenkirchen-Horst..  Sie sorgen zweimal im Jahr für ein echtes Event in der Glashalle von Schloß Horst, die singenden Herren vom Männerchor Frohsinn. Für ihr Frühjahrskonzert am Sonntag, natürlich einmal mehr vor ausverkauftem Hause, hatten sich die Sänger musikalische Gäste eingeladen, nämlich das neu gegründete Vokalensemble St. Laurentius.

Stets überlegt sich der Männerchor ein besonderes Schmankerl für den Auftakt. Mal zieht er swingend und singend ein, am Sonntag überraschte er mit einem stimmungsvollen Choral, gesungen im Gewölbegang der Glashalle und daher in sehr besonderer Akustik. Dann ging es nach England, genauer in den Alltag der Elisa Doolittle, ihreszeichens Hauptperson von „My Fair Lady“. Aus diesem Kult-Musical gab es zunächst „In der Straße wohnst Du“ zu hören, ein Stück, dasszu Frühlingsgefühlen sehr gut passt und hier leicht, romantisch, fast lieblich dargeboten wurde. Zu Hochtouren liefen die Sänger auf bei „Mit nem kleinen Stückchen Glück“, sehr lebendig und energisch gesungen, sehr präzise auch gesprochen – großartig. Und die Herren hatten sichtlich Spaß daran. So auch bei „Wäre das nicht wunderschön“, das gut gelaunte Sänger sogar mit kleinen szenischen Einlagen unterstrichen. Sehr charmant und humorvoll war dieser Beitrag, schön und gefühlvoll gesungen.

Außergewöhnlich war an diesem Vormittag das musikalische Miteinander der Generationen. Das Vokalensemble St. Laurentius nämlich vereint 13 junge Frauen und Männer, die ebenfalls über ein facettenreiches Repertoire verfügen. Ein Höhepunkt daraus war das „Ave verum corpus“ von Mozart, das schon mit den ersten Takten verzauberte, anspruchsvoll war und ein perfektes Zusammenspiel der Sänger. Überzeugen konnte das Vokalensemble auch mit einem Lied über das Einschlafen, in dem sich viele Gäste wieder fanden. „Sleep“ kam mit sehr moderner Klangsprache daher, dabei gefühlvoll und weich. Mit kleinen Dissonanzen beschrieb es das Hin- und Herrollen im Warten auf den Schlaf, der dann wogend weich und harmonisch das Ende des Liedes markierte.

 
 

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