Kunst im Foyer zeigt antike Motive

Gaby Lepper-Mainzerund Reinhard Hellrung vom Museum Buer.
Gaby Lepper-Mainzerund Reinhard Hellrung vom Museum Buer.
Foto: privat

Gelsenkirchen-Hassel..  Unter dem Motto „Kunst im Foyer“ sind bis zum 20. März Arbeiten der Malerin Gaby Lepper-Mainzer in den Geschäftsräumen der E.ON Fernwärme GmbH an der Bergmannsglückstraße ausgestellt.

Gaby Lepper-Mainzer findet und betrachtet ihre Themen als Malerin und zugleich als Kunsthistorikerin. Die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte und der Antike ist die Triebfeder für fast alle ihrer thematischen Arbeitsfelder. Reisen u. a. nach Venedig inspirierten sie zu der Serie Venezianisches Intermezzo, einer Begegnung mit Farbe, aus der zwei Bilder gezeigt werden.

Diese Arbeiten spiegeln die einzigartige Atmosphäre der Lagunenstadt: den Rhythmus von Licht und Farbe, von Licht und Stille. In Pompeji entstand ihre Idee, sich mit der Antike – mit Fresken und Skulpturen malerisch zu beschäftigen.

Aus diesem Zyklus stammt u. a. das Bild der Venus von Milo, das auch bei E.ON zu sehen ist. Gaby Lepper-Mainzer arbeitet mit Acrylfarben, mit offenen Pigmenten im Wechselspiel mit fragmentarisch fixierten Bildmotiven. Aufplatzende Farbschichten und poröse Bildoberflächen lassen Alterungsprozesse erahnen. So wird die Aura einer bereits vergangenen Zeit wiederbelebt. Gaby Lepper-Mainzer ist freischaffende Künstlerin und Kunsthistorikerin.

Sie studierte Kunstwissenschaft, Altphilologie, Kunst und Kunstpädagogik. In zahlreichen Gemeinschafts- und Einzelausstellungen hat sie ihre Arbeiten präsentiert: unter anderem in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen in Dülmen, Delmenhorst, Haltern am See, Coesfeld, Steinfurt, Münster, Bonn und Gelsenkirchen.

Die Initiative zum Ausstellungsprojekt Kunst im Foyer der E.ON Fernwärme GmbH mit dem Ziel, eine Verbindung zwischen Arbeitswelt und Kunst einzugehen, gibt es seit mehr als fünfzehn Jahren. Das Foyer ist auch als Dauerausstellungsort im Gelsenkirchener Kunstführer erwähnt.

Die aktuelle Ausstellung dauert bis zum 20. März. Sie kann während der Geschäftszeiten von 9 bis 16 Uhr in der Bergmannsglückstraße 41-43 von jedermann besucht werden.

 

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