Kostenübernahme für Zufahrt gefordert

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Gelsenkirchen-Hassel..  Oberbürgermeister Frank Baranowski hat in dieser Woche Post von den Anwohnern der Bergmannsglückstraße erhalten. In einem Offenen Brief erkundigen sie sich nach dem Stand der Planungen für das ehemalige Zechengelände, auf dem sich bereits der Betriebshof der vier Vivawest-Tochterunternehmen niedergelassen hat. Sie verweisen auf eine Begehung des Eon-Geländes im März, als mit Vertretern der Unternehmen und einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung Möglichkeiten der Verkehrsführung ausgelotet wurden. Ob die auch von der Politik aufgestellte Forderung, das Gelände möglichst weit von Norden her zu erschließen, erfüllt werden kann, scheint fraglich geworden zu sein. Wegen der gestiegenen Anzahl der anzusiedelnden Unternehmen sei die Zufahrt nur noch über eine öffentlich gewidmete Straße möglich, berichten die Anwohner. Bei dem jüngsten Treffen sei aber deutlich geworden, „dass keines dieser Unternehmen gewillt ist, sich an den resultierenden Kosten zu beteiligen“.

Aus diesem Grund fragen die Anwohner den Oberbürgermeister, welche Kosten für die Stadt durch den Bau einer solchen Zufahrtsstraße und eine eventuelle Sanierung der Bergmannsglückstraße entstehen. Zudem wollen sie wissen, wie lange es dauert, bis sich diese Investitionen der Stadt rückfinanziert haben. „Die Umwidmung eines ehemaligen Bergwerksgeländes sollte für die Stadt und ihre Bürger kein Zuschussgeschäft sein“, heißt es in dem Brief. Darüber hinaus fragen sie nach den Ursachen für die Verzögerung, von der auch dieses Bebauungsplanverfahren betroffen ist.

 
 

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