Ideen und Anregungen für Hassel gesucht

Von Wolfgang Laufs
Dieses Haus stand lange leer. Es hat Platz gemacht für die Ansiedlung eines Discount-Marktes.
Dieses Haus stand lange leer. Es hat Platz gemacht für die Ansiedlung eines Discount-Marktes.
Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen-Hassel.  In Buer und in vielen anderen Stadtteilen wie Erle, Horst, Beckhausen und Scholven sind sie schon aktiv, jetzt nimmt auch in Hassel ein Präventionsrat seine Arbeit auf. Das erste Treffen ist für Mittwoch, 30. Januar, um 19 Uhr im Gemeindesaal der Markuskirche, Biele 2, anberaumt. Harald Ahnfeldt, Moderator des Präventionsrates, hofft auf zahlreiche Mitstreiter, die sich für ihre unmittelbare Nachbarschaft engagieren wollen.

Miteinander ins Gespräch kommen, das Zusammenleben im Ortsteil verbessern,Probleme benennen und Lösungen aufzeigen: Das will der Präventionsrat möglich machen, zu dem auch Vertreter der Polizei und des Ordnungsamtes gehören, und der Stadt anwesend. Harald Ahnfeldt: „Wir wollen dabei aber auch die positiven Seiten aufzeigen.“

Die Auftaktveranstaltung findet in Hassel-Süd statt, für die weiteren Treffen, geplant sind drei pro Jahr, steht das evangelische Gemeindezentrum an der Oberfeldinger Straße in Hassel-Nord zur Verfügung. Vereine, Verbände, Gruppen und Einzelpersonen sind zum Mitmachen eingeladen. Sie sollen als Multiplikatoren Anregungen und Ideen in den Stadtteil tragen und Hinweise zu möglichen Themen in den Präventionsrat transportieren.

Zwei Themen stehen im Mittelpunkt der ersten Sitzung des Präventionsrates: Zum einen geht es um leer stehende Häuser und Geschäftslokale, zum anderen soll die Parkplatzsituation in Hassel beleuchtet werden. Harald Ahnfeldt: „In Hassel hat sich ja schon einiges getan. Der Hasseler Möbelhof ist abgerissen worden. Dort ist eine Seniorenwohnanlage, das Hasseler Tor, entstanden.“ Auch das alte, über viele Jahre ungenutzte Strobel-Haus an der Polsumer Straße/Valentinstraße steht nicht mehr. Es hat Platz gemacht für die Ansiedlung eines Discount-Marktes. Trotzdem finden sich entlang der Polsumer Straße noch zahlreiche Leerstände. Wie die sich daraus ergebenden negativen Begleitumstände abgewendet und wie die Lokale wieder mit Leben gefüllt werden können, auch darüber will sich der Präventionsrat Gedanken machen.

Harald Ahnfeldt: „Wir wollen kein elitärer Kreis sein.“ Der Präventionsrat lädt zum Mitmachen ein und will sich zukünftig auch auf dem Stadtteilfest präsentieren.