Gemeinsam macht Schülern der Sport richtig Spaß

Zum inklusiven Spiel- und Sportfest trafen sich Schüler der Hauptschule Schwalbenstraße sowie der Förderschulen Rungenberg und Michael Ende.
Zum inklusiven Spiel- und Sportfest trafen sich Schüler der Hauptschule Schwalbenstraße sowie der Förderschulen Rungenberg und Michael Ende.
Foto: Funke Foto Services
Unter dem Motto „Kooperation - Gemeinsam Sport (er)leben“ kooperieren drei Gelsenkirchener Förder- und Hauptschulen: Bei 20 Spielen ging es, neben dem Sport darum, mit einer Kombination aus Teamfähigkeit, Geschick und körperlichen Fähigkeiten Aufgaben zu meistern.

Gelsenkirchen-Buer..  Unter dem Motto „Kooperation - Gemeinsam Sport (er)leben“ konnten die Schüler der Hauptschule Schwalbenstraße und der Förderschulen Rungenbergschule und Michael-Ende-Schule bei ihrem gemeinsamen Sportfest nicht nur Pokale gewinnen. Bei den 20 Spielen ging es, neben dem Sport darum, mit einer Kombination aus Teamfähigkeit, Geschick und körperlichen Fähigkeiten Aufgaben zu meistern, die nur gemeinsam in der Gruppe zu lösen sind.

So wurden Teams mit Mitgliedern aller drei Schulen gebildet. Das Projekt löste im Vorfeld nicht nur Freude unter den Schülern und Lehrern aus. So berichtete die Konrektorin der Rungenbergschule,Astrid Schenk, es hätte Sorgen unter den Lehrern der Schulen gegeben, dass die Aufgaben nicht von allen zu bewältigen seien – bewahrheitet hat sich das jedoch nicht. Astrid Schenk hält das Sportfest für eine gute Gelegenheit, Kontakt zu anderen Schulen aufzunehmen, Vorurteile zu beseitigen und die Kooperation zu stärken – nicht nur unter den Schülern.

Konzept kommt an

Das Konzept kommt bei vielen Schülern gut an. Dem 15-jährigen Brandon gefällt besonders, dass es nicht nur um den Sport geht: „Ich finde das Sportfest sehr gut, auch, weil man sich bei manchen Stationen konzentrieren muss.“

Neben dem eher sportlichen, gemeinsamen Torwandschießen findet man auch den „Murmel-Dachrinnen-Transport“, bei dem die Sportler mithilfe mehrerer Dachrinnen versuchen, eine Murmel in einen Eimer rollen zu lassen.

Zusammenarbeit funktioniert

Einige, wie der elfjährige Serkan, wünschen sich dennoch die guten alten Bundesjugendspiele zurück: „Teams mit anderen Schulen zu bilden ist nicht so gut, es ist besser mit Leuten aus der eigenen Schule.“ Auffällig ist jedoch, dass auch in diesen Gruppen die Zusammenarbeit funktioniert, sobald das Spiel beginnt. Das sieht auch der zwölfjährige Thomas so: „Es klappt alles, obwohl wir uns nicht kennen.“

EURE FAVORITEN