Erler Kleingärtner trotzen der Hitze beim Sommerfest

Verlegten Italien kurzerhand nach Erle: das Disko-Fox-Duo Domenico de Angel feat. Andrea TiAmo. Den Besuchern des Kleingärtner-Sommerfests gefiel’s mehr als gut.
Verlegten Italien kurzerhand nach Erle: das Disko-Fox-Duo Domenico de Angel feat. Andrea TiAmo. Den Besuchern des Kleingärtner-Sommerfests gefiel’s mehr als gut.
Foto: Funke Foto Services
Sommerlicher hätte das Sommerfest des Kleingärtnervereins Erle-Nord am Wochenende nicht ausfallen können: Brüllend heiß war es in Middelich. Doch der Verein hatte vorgesorgt – und einen Mini-Pool aufgestellt sowie Getränke nachgeordert.

Gelsenkirchen-Erle..  Sommerlicher hätte das Sommerfest des Kleingärtnervereins Erle-Nord am Wochenende nicht ausfallen können: Brüllend heiß war es — wie überall – in Middelich. „Deswegen haben wir zur Abkühlung einen Pool aufgestellt“, berichtete Marc-Oliver Schmidt, der erste Vorsitzende, gut gelaunt. „Und wir haben in letzter Minute alkoholfreie Getränke nachgeordert.“

Vorbereitungen liefen seit März

Damit ließ es sich in der grünen Idylle des Kleingartens gut aushalten. Für die kleinen Gäste waren Spiele vorbereitet, auf die Großen wartete tanzbare Musik von „Andrea ti Amo“ und „Domenico de Angel“ mit ihrer deutsch-italienischen Discofox-Show.

Seit März arbeitete man an der Middelicher Straße auf das Sommerfest hin. Alle Stände, vom Grill bis zum Weinstand, wurden von Vereinsmitgliedern betreut. Wobei ersterer bei rund 38 Grad im Schatten eine echte Herausforderung darstellte. „Auf Einzelschicksale können wir keine Rücksicht nehmen“, scherzte Harald Israel, der zweite Vorsitzende, und versicherte, an der Glut der Kohle wechsele man sich immer wieder ab.

Idyllische Lage

Und schließlich ist es besonders das Sommerfest, das ein Band knüpft zwischen den Kleingärtnern und den Bewohnern des Stadtteils. „Das Fest wird immer gut angenommen“, war Schmidt sicher, dass am Abend, bei etwas weniger Hitze, viel los sein werde im Kleingarten, der auch an allen anderen Tagen interessierten Besucherinnen und Besuchern offen steht. Dann könne man zwischen den 69 Gärten spazieren gehen.

„Und wir haben auch ein Vereinshaus, die ,Gießkanne`, in dem man Kaffee trinken oder Fußball schauen kann“, so Schmidt weiter. Sogar ein Dartverein sei hier untergebracht. Und nicht zuletzt ist es die idyllische Lage inmitten der Natur, die Menschen in den Kleingarten zieht. „Man ist hier schon ganz gut aufgehoben“, versichert auch Harald Israel.

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