Endspurt am Rande des Zentrums

Wolfagng Laufs
Hier wird’s eng: Der grau gepflasterte Gehweg läuft an der Kreuzung Horster-/Vinckestraße spitz zusammen.
Hier wird’s eng: Der grau gepflasterte Gehweg läuft an der Kreuzung Horster-/Vinckestraße spitz zusammen.
Foto: WAZ FotoPool
Die Bauarbeiten an der Horster Straße gehen in diesen Tagen dem Ende entgegen. Verkehrsteilnehmer müssen mit Sperrungen und Beeinträchtigungen rechnen.

Gelsenkirchen-Buer.  Es ist bald geschafft: Die Sanierung und Umgestaltung der Horster Straße in der buerschen Innenstadt geht dem Ende entgegen. Restarbeiten, die dazu dienen, die Oberflächen im Straßen- und Gleisbereich zwischen Rottmannsiepe und Vinckestraße wieder herzustellen, führen in den nächsten Tagen noch einmal zu Sperrungen und Beeinträchtigungen.

„Unser Ziel ist es, diesen Teil der Horster Straße spätestens Ende November wieder komplett für den Verkehr freizugeben - unter der Voraussetzung, dass das Wetter bis dahin auch mitspielt“, erklärt Michael Garschagen vom Referat Verkehr der Stadtverwaltung. Bis dahin soll auch die Ausstattung der Straße mit Verkehrsschildern abgeschlossen und die Haltestellen mit modernen Unterständen ausgerüstet sein. Garschagen: „Im Bereich der Kulturmeile fehlen noch an einigen Stellen Bänke, Poller und Pflanzen.“

In der kommenden Woche (18. bis 22. November) werden die alten Fahrleitungsmasten der Straßenbahn zwischen Rottmannsiepe und Pastor-Franke-Straße entfernt. Dann haben Radfahrer auf der Westseite der Horster Straße in Fahrtrichtung Süden wieder freie Fahrt, wo bislang ein dicker Mast mitten auf dem neugepflasterten Radweg stand und ein monatelanges Ärgernis darstellte.

Kaum eine Fußbreite Platz

Diese Arbeiten sollen von den Baupartnern vorrangig am Tage ausgeführt werden, eventuell kann es trotzdem aber punktuell auch zu Arbeiten in den Nachtstunden kommen. Trotz der Neugestaltung der Geh- und Radwege müssen Fußgänger und Radfahrer gegenseitig besondere Rücksichtnahme im Bereich der vielbefahrenen Kreuzung Horster Straße/Vinckestraße walten lassen. An der Ecke des Elektrogeschäftes Reichelt zum Beispiel führen die Bürgersteige von beiden Seiten immer schmaler werdend aufeinander zu, so dass am Ende beim Zusammentreffen der letzten beiden grauen Bodenplatten kaum noch eine Fußbreite Platz übrig bleibt. Die Folge: Fußgänger in Höhe der Ampel sind gezwungen, den unverändert breiten Radweg zu betreten, um die Richtung oder die Straßenseite zu wechseln. Garschagen: „Wegen der Eigentumsverhältnisse war dort keine andere Planung möglich.“ Der deutlich breitere Radweg und seine farbliche Pflasterung bedeuteten nicht, dass Radfahrer an dieser Stelle mehr Rechte hätten als Fußgänger. Bei gegenseitiger Rücksichtnahme müsse ein sicheres Passieren der Kreuzung von Fußgängern und Radfahrern möglich sein. so Garschagen.