Einmal im Jahr findet die Kulturnacht statt

Bergmannsglück ist seit über 30 Jahren die Heimat des Kulturzentrums Alfred-Schmidt-Haus, benannt nach seinem verstorbenen Gründer Alfred Schmidt, der den Bergbau zeichnerisch porträtierte. Unter dem Namen „Schalthaus Bergmannsglück“ entwickelten die Initiatorinnen Kira und Monika Schmidt vor vier Jahren ein Theaterprojekt mit sozialem Ansatz. Dessen Aushängeschild ist die jährliche „Kulturnacht“, deren fünfte Ausgabe am Samstag, 27. Juni, stattfindet.

Wieder haben hierfür mit Kultur-Profis und Laien gemeinsam ein Programm erarbeitet, wieder steht die Begegnung künstlerischer Disziplinen im Mittelpunkt. Das Herzstück ist ein selbst entwickeltes Tanzstück. Dessen Handlung basiert auf den Aussagen von Menschen zu wichtigen Fragen des Lebens, die das Team mit der Filmkamera einsammelte. Sie werden auf einer Videoleinwand zu sehen sein. Die Musik dazu stammt aus der Feder der Schalthaus-Band. Sie setzt selbst gebaute Instrumente ein. Für den Tanz zeichnen Folkwang-Tänzer unter der Leitung von Danilo Cardoso verantwortlich. Innerhalb des Stückes kommt es zu einer unerwarteten künstlerischen Begegnung: An einer Percussion-Nummer wirken die Trommler des Spielmannszuges der Bülser Schützen mit.

Wie bei den vorherigen Kulturnächten sind künstlerische Gäste dabei. So wie die junge Sängerin Johanna Radtke. Angesagt hat sich auch der Musical-Sänger Stephan Hartwig. Der Spielmannszug und Mitglieder der Schalthaus-Band begegnen einander auf ebenso besondere Weise wie Tänzer des KC Astoria und der Band. Im Finale dann stattet die Sängerin „Lady Tatti“ der Kulturnacht einen Besuch ab.

Abgerundet wird das Programm durch bildende Kunst: Arbeiten der Künstlerin Monika Schmidt werden in der Galerie gezeigt. Diese sind ebenfalls im Foyer von Vivawest zu sehen, wo erstmals eine Begleitausstellung stattfindet.

Die Kulturnacht setzt sich traditionell dafür ein, alle Menschen einzubeziehen und mit künstlerischen Mitteln an einem besseren Miteinander zu arbeiten. Nach der Überzeugung der Initiatorinnen ist dies nur bei freiem Eintritt möglich.

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