Ehrenmal in Westerholt soll umgestaltet werden

Zwischen dem Alten Dorf und der Martinischule Westerholt liegt die Grünanlage mit dem Ehrenmal für die Weltkriegs-Opfer. Das 2700 Quadratmeter große Gelände soll 2016 neu gestaltet werden. Die Mauer soll weg, die Zugänge barrierefrei werden, ein Kinderspielplatz soll eingerichtet und ein Anfahrtpunkt für Radtouristen geschaffen werden.

Nach rund 90 Jahren wäre das der erste große Umbau dieser Fläche. Ein Kreis von Bürgern, die die Fläche nutzen, traf sich in der vergangenen Woche zu einer Ideensammlung. Vertreter der Schule, der Reservistenkameradschaft, des Schützenvereins, Ortsteilpolitiker, Graf Westerholt und Stadt waren dabei.

Mauer und Treppen seien in einem sehr schlechten Zustand, erklärte Bau-Fachbereichsleiter Ralf Terpoorten. Die Mauer könne aus Kostengründen nicht erhalten werden. Das Gelände würde wenig genutzt. Bei einem Umbau ist eine ganz andere Gestaltung möglich.

Erste Vorstellungen gehen in die Richtung, dass der Spielplatz am Eingang zur „Baut“ von der Stadt aufgegeben wird. Diese Fläche hat die Stadt von der Familie Graf Westerholt gepachtet. Der Spielplatz soll mit neuer Ausstattung auf die Ehrenmal-Fläche umziehen. Da das „Alte Dorf“ touristisch immer interessanter wird, wird auch über die Einrichtung eines Infopunkts nachgedacht, um von dort aus Führungen zu starten.

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