Chor sang ein letztes Mal in der Heimatkirche

Der Jugendchor St. Laurentius präsentierte seine ganz persönlichen Glaubenslieder.
Der Jugendchor St. Laurentius präsentierte seine ganz persönlichen Glaubenslieder.
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Die Sängerinnen und Sänger des Jugendchores St. Laurentius begeisterten mit ihren persönlichen Lieblingsliedern zum Thema Glaube.

Gelsenkirchen-Horst.  . Unter dem Titel „Was ich glaube – mein Glaubenslied“ hatte der Jugendchor St. Laurentius am Sonntagabend in die Kirche St. Laurentius geladen, die Heimstätte, an der man, vor deren Schließung im nächsten Jahr, noch einmal konzertieren wollte.

Nicht nur deshalb war es eine musikalische Stunde, die in eine ganz besondere Stimmung getaucht war. Jedes der Chormitglieder hatte sich ein Lied wünschen dürfen, das es besonders berührt. Den Auftakt aber gestaltete man mit einem besonderen Höhepunkt: Erstmals überhaupt wurde das Neue Geistliche Lied „Ich glaube an Gott“ aus der Feder von Chorleiter Gregor Schemberg vorgetragen, eine Vertonung des Glaubensbekenntnisses.

„Ich war der Meinung, da kann man musikalisch viel draus machen“, sagte der eingangs. Das Stück begann beschwingt, steigerte sich zu einem gefühlvollen chorischen Teil. Mit der Beschreibung von Jesu Leiden wandelte es sich, drückte auch diese Passagen musikalisch, aus um am Ende zurück zu finden zu der anfänglichen Leichtigkeit. Das begeisterte die zahlreichen Zuhörer.

Dynamisch und beschwingt

Darauf folgte das Wunschlied des Chorleiters, „Herz und Verstand“. „Das erinnert mich immer an die Titelmusik der Sendung „Na sowas“, scherzte Schemberg. Tatsächlich wartete das Lied mit einem ähnlichen musikalischen Thema war, war gleichermaßen dynamisch, beschwingt, mitreißend und schön vorgetragen.

Im Verlauf waren viele emotionale Lieder zu hören wie „You Are My All in All“, gekennzeichnet durch einen zarten, fast lieblichen Beginn. Dann entfaltete das Stück eine schöne, kanonartige Zweistimmigkeit – ein souveräner und runder Vortrag. Flott und expressiv, lebendig und heiter obendrein war „Durch das Dunkel“. Ein Lied, das alle zum Mitsingen einlud.

Und mit „Seasons of Love“ aus dem Musical „Rent“ bewegten die jungen Sänger in mehr als einer Hinsicht. Denn es dauerte gar nicht lange, bis alle Gäste mitklatschten.

Konzert mit persönlicher Note

Es war das erste Konzert des Chores nach der Aufspaltung in Jugendchor und Vokalensemble. Und als Fazit bleibt zu sagen: Die jungen Damen und Herren können auch ohne die Verstärkung der alten Hasen ihr Publikum begeistern. Das Geheimnis dieses Konzertes war die persönliche Note, die es spürbar zu einem Gemeinschaftserlebnis für Chor und Zuhörer machte.

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