Bottroper Förderschule wird Hasseler Filiale

Wenn Schülerzahlen sinken, hat das manchmal auch Auswirkungen auf die Schullandschaft der Nachbarschaft. Der Michael-Ende-Förderschule an der Mühlenstraße in Bottrop steht voraussichtlich zum Schuljahr 2016/17 nicht nur der Umzug in eine andere Schule bevor, sie wird zudem auch Zweigstelle der Förderschule an der Bergmannglückstraße in Hassel.

In der Nachbarstadt gehen die Schülerzahlen im Förderschwerpunkt Lernen konsequent zurück. Das hat zur Folge, dass das Ende für die Adolf-Kolping-Förderschule, zu der auch die Michael-Ende-Schule gehört, absehbar ist. Um nicht auch noch den Schwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“ zu verlieren, geht die Stadt Bottrop in Zukunft eine Kooperation mit Gelsenkirchen ein. So kommt die Michael-Ende-Schule formal sozusagen unter das Dach der Hasseler Schule an der Bergmannsglückstraße. Dort gebe es eine stabile Schülerzahl von rund 120 Kindern, die emotional oder sozial gefördert werden.

Im Bottroper Zweig der Gelsenkirchener Schule werden im kommenden Schuljahr voraussichtlich 50 Schüler unterrichtet. Die Zweigstelle soll vorerst auch weiterhin in dem Schulgebäude an der Mühlenstraße bleiben. Ab dem Schuljahr 2016/17 biete sich ein Umzug in das dann freie Gebäude einer Hauptschule an, so die Stadt Bottrop.

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