Bogestra und Vestische verkaufen Tickets unterm Rathausturm

Susanne Pawlofsky (Bogestra) und Jacqueline Wehner (re., Vestische)arbeiten im Kundencenter, wo Tresorbauer Wolfgang Gümbel
Susanne Pawlofsky (Bogestra) und Jacqueline Wehner (re., Vestische)arbeiten im Kundencenter, wo Tresorbauer Wolfgang Gümbel
Foto: Heinrich Jung
  • Das Kundencenter von Bogestra und Vestischer ist zum Rathaus Buer umgezogen
  • Gespräche mit den Kunden finden in modernen und mobilen Containern statt
  • Provisorium bleibt für die Zeit der ZOB-Baustelle bis Mitte 2018 bestehen

Gelsenkirchen-Buer..  Mehr Platz vor und hinter dem Tresen, mehr Licht und eine Sitzecke zum Verweilen und Studieren der zahlreichen Fahrpläne und Linien-Broschüren: Seit Donnerstag präsentiert sich das Kundencenter, gemeinsam betrieben von Bogestra und Vestischer, in einem Container direkt neben dem Rathauseingang an der Goldbergstraße.

Die moderne Container-Kombination macht den Nahverkehrskunden deutlich: Ein Provisorium muss noch lange kein Kompromiss sein. Die Fragen nach der schnellsten Verbindung in die Nachbarstadt, nach dem günstigsten Ticket und dem Übergang in einen benachbarten Verkehrsverbund werden dort bis voraussichtlich Mitte 2018 beantwortet, wenn die gegenüberliegende Baustelle beendet sein wird.

Das alte Kundencenter steht dem ZOB-Umbau im Weg

Denn das bisherige Kundencenter an der Ecke Goldbergstraße/De-la-Chevallerie-Straße, das dort Ende der 1990er Jahre gebaut wurde, steht dem Umbau des Zentralen Omnisbusbahnhofes buchstäblich im Weg.

Zwei Bedienplätze für die Bogestra, zwei Bedienplätze für die Vestische: Die durchgehende Theke ist paritätisch aufgeteilt und auch mit zweimal zwei Servicemitarbeitern besetzt. „Zum Monatsende und gleich zu Monatsende gibt es hier im Kundencenter immer viel zu tun“, beschreibt Bogestra-Teamleiterin Susanne Pawlofsky die besonders nachfragestarken Arbeitszeiten. Das sind die Tage, an denen die neuen Monatswertmarken gekauft und ausgetauscht werden. Aber auch vor Schulbeginn und nach Unterrichtsschluss, zu Marktzeiten und nach Feierabend in Büros und Behörden stehen die Kunden dort an.

Ab Mitte 2018 geht es zurück zum Eckgrundstück

„Mit dem Ende der Baustelle ziehen wir auch wieder zurück“, kündigt Bogestra-Sprecherin Sandra Bruns an. Das alte Kundencenter, der Kiosk und das LTU-Café werden abgerissen. Auf dem dortigen Eckgrundstück entsteht ein neues Gebäude, in dem auch das Kundencenter der beiden Nahverkehrsbetriebe zu finden sein wird.

In der Zwischenzeit geht der Ende August begonnene Umbau des ZOB weiter. Die Treppenanlage ist weitestgehend abgerissen, zwei Haltestelleninseln sind außer Betrieb genommen worden, in der Springestraße laufen die Kanalarbeiten. Östlich der Urnenfeldstraße sind die Umrisse der neuen, zentralen Mittelinsel mit den Haltestellenbuchten zu erkennen, die in Zukunft den Zentralen Omnibusbahnhof in Buer prägen wird.

 
 

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