Bewegung um Vogelsang-Ansiedlung

Foto: Fremdbild

In die Diskussion um die mögliche Ansiedlung des Grünflächen- und Immobiliendienstleisters Haus Vogelsang GmbH (HVG) auf dem Bergmannsglück-Gelände. der mehrere hundert Arbeitsplätze nach Hassel bringen würde, ist Bewegung gekommen.

Nach einem Ortstermin mit HVG-Geschäftsführer Ewald Steinmann hat sich SPD-Ratsfraktionschef Klaus Haertel eindeutig positioniert. „Unser Signal für eine Ansiedlung ist positiv.“ Auch angesichts der Bemühungen um Denkmalschutz für einige der Altgebäude. „Ich glaube, der ist verzichtbar“, so Haertel.

Problematisch sei allerdings die verkehrliche Erschließung des Geländes, so der Fraktionschef. Er plädiere dafür, unabhängig von allen Denkmalschutzüberlegungen, die Einfahrt möglichst weit nach Norden zu verlegen, auch nördlicher der Torhäuser. „Und zwar deshalb, um möglichst weit weg von der Wohnbebauung auf der Bergmannsglückstraße zu kommen“, betont Haertel. Das gelte es nun zu prüfen.

Haertel sagte, er könne sich vorstellen, dass das Thema noch in diesem Jahr in der letzten Sitzung des Planungsausschusses im November diskutiert werde. Nach WAZ-Informationen gibt es bereits am kommenden Montag ein Ge-spräch zwischen der HVG-Geschäftsführung und OB Frank Baranowski.

Auch von der RAG Montan Immobilien GmbH, der das Gelände gehört, kommen positive Signale. „Es läuft gut“, heißt es knapp zu den Verhandlungen. Inzwischen sei man gar in Abstimmung über baurechtliche Fragen mit der Stadt, verlautete gestern.

 
 

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