Anwohner wünschen sich direkten Weg zur Post

Die Hauptpost in Buer ist mit dem Bus nur durch Umsteigen zu erreichen für Menschen, die im buerschen Osten wohnen. Sie wünschen sich eine umsteigefreie Verbindung.
Die Hauptpost in Buer ist mit dem Bus nur durch Umsteigen zu erreichen für Menschen, die im buerschen Osten wohnen. Sie wünschen sich eine umsteigefreie Verbindung.
Foto: Funke Foto Services
Wer im buerschen Osten wohnt und die Post an der Freiheit mit dem Linienbus erreichen möchte, muss Umwege und Umstiege in Kauf nehmen. Darüber ärgern sich Anwohner der Lindenstraße und des Wandelsweges.

Gelsenkirchen-Buer.  . Die nur durch Umsteigen zu erreichende Nahverkehrsanbindung zwischen dem Wohnquartier Buer-Ost und der buerschen Innenstadt ist das zentrale Thema, das die Arbeitsgruppe Verkehr des Quartiersnetzes Buer-Ost in einem Gespräch mit dem städtischen Verkehrsreferat ansprechen will.

Zu diesem Gespräch, das in dieser Woche am Freitag, 15. Januar, um 11 Uhr im Raum 283 des Rathauses Buer beginnt, sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen.

Obwohl es nur ein paar Schritte zwischen Lindenstraße oder Wandelsweg und der buerschen City sind, kann der Weg vor allem für ältere oder in ihrer Bewegung beeinträchtigte Menschen kaum überwindbar sein. Das haben betroffene Anwohner festgestellt, als vor etlichen Monaten mit der Neuordnung der Buslinien im Stadtnorden die Linie 247 tagsüber nicht mehr den Weg über die Lindenstraße zur buerschen Post nahm. Jetzt ist ein Umstieg am ZOB Buer oder an der Haltestelle Buer-Nord erforderlich, für Nutzerinnen und Nutzer von Rollatoren ein kaum zu bewältigendes Hindernis.

Mehr Sicherheit für alle

Mit diesem und weiteren Themen beschäftigt sich die Arbeitsgruppe Verkehr, die sich auf der Quartierskonferenz Buer-Ost bildete. „Die Arbeitsgruppe will insgesamt Vorschläge entwickeln, wie die Verkehrsverhältnisse auf die wachsende Zahl älterer Menschen abgestimmt werden kann“, stellt Wilfried Reckert fest. Der ehemalige Seniorenbeauftragte der Stadt gehört jetzt zu den Bürgern, die ihren Sachverstand in die Arbeitsgruppe Verkehr der Stadtteilkonferenz Buer-Ost einbringen. Für ihn ist klar: Wo sich ältere Bürgerinnen und Bürger gefahrlos und bequem bewegen können, da sind auch Kinder sicher.

 
 

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