Keine „Angst-Röhre“ in der Stadtmitte

Der Bahnübergang in der Innenstadt. Die SPD wünscht sich, dass hier alles beim Alten bleibt. Und wenn die L 673n kommt, soll es eine Fußgängerampel richten.
Der Bahnübergang in der Innenstadt. Die SPD wünscht sich, dass hier alles beim Alten bleibt. Und wenn die L 673n kommt, soll es eine Fußgängerampel richten.
Foto: WR

Fröndenberg. (bika) Die SPD will den Bau des Tunnels, „dieser hässlichen Angst-Röhre“, verhindern. Einen entsprechenden Antrag hat Fraktionschef Herbert Ziegenbein an den Bürgermeister gerichtet.

In Verhandlungen mit der Deutschen Bahn und dem Landesbetrieb Straßen NRW soll Friedrich-Wilhelm Rebbe demnach die 1982 getroffene Vereinbarung über den Neubau einer Fußgängerunterführung neu gestalten. „Statt eines Tunnels wollen wir eine höhengleiche Kreuzung der Bahnstrecke“, sagt Ziegenbein. Das bedeutet: Zwischen Rathaus und Markt soll alles so bleiben, wie es ist. Und wenn die L 673n kommt, dann könne aus Ziegenbeins Sicht eine Fußgängerampel die Querung ermöglichen. „So geteilt die Meinungen zum Straßenbau waren und sind, so deutlich wird jedoch von allen Bürgern und politischen Vertretern die Unterführung abgelehnt“, betont Ziegenbein.

 
 

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