Fröndenberg will junge Familien am Hirschberg ansiedeln

AWo-Kita Hirschberg: Das Stadt Fröndenberg will am Hirschberg ein neues Wohngebiet errichten, das mit einer weiteren Kita ausgestattet ist. Ziel ist es, mehr junge Familien anzusiedeln.
AWo-Kita Hirschberg: Das Stadt Fröndenberg will am Hirschberg ein neues Wohngebiet errichten, das mit einer weiteren Kita ausgestattet ist. Ziel ist es, mehr junge Familien anzusiedeln.
Foto: Hans Blossey
Die Stadt Fröndenberg will am Hirschberg ein Wohngebiet errichten. 14 Häuser sollen dort entstehen – und eine Kindertagesstätte.

Fröndenberg.  Die Stadt Fröndenberg will junge Familien anlocken. Deshalb gehört zum Baugebiet Hirschberg-West ausdrücklich eine Kindertagesstätte. Die Pläne der Verwaltung werden dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am heutigen Donnerstag, 17 Uhr, im Stiftsgebäude vorgestellt.

Demnach plant die Stadt am Hirschberg zwischen Westick und Hohenheide ein „allgemeines Wohngebiet mit maximal zweigeschossiger Bauweise“. Insgesamt sollen 14 Wohngebäude entstehen – und eine Kindertagesstätte. Die maximale Firsthöhe beträgt 8,70 Meter. Zulässig sind Einzel- wie Doppelhäuser. Die Grundstücksgrößen liegen bei durchschnittlich 400 Quadratmetern.

Drei bis vier Kinder-Gruppen

Die Kita soll nach dem vorliegenden Plan zweigeschossig sein. Die Maße des Gebäudes betragen 30,50 Meter mal 12,50 Meter. In dem Gebäude können nach Angaben der Verwaltung drei bis vier Kindergartengruppen untergebracht werden.

Laut Flächennutzungsplan von Mai 2005 ist ein Flurstück als Wald ausgewiesen. „Es ist teilweise bewaldet“, heißt es in der Vorlage, die von Bau-Expertin Martina Garder-Manz und Bauamtschef Martin Kramme entwickelt wurde. Bei der Umwandlung der Fläche von Wald in Bauland sollen wirtschaftliche Interessen des Eigentümers und Interessen der Forstbehörde andererseits einvernehmlich geregelt werden. Der Wegfall der Ausgleichsflächen soll kompensiert werden. Zwei Flurstücke, die zum geplanten Baugebiet gehören, sollen künftig naturnahe Waldränder sein. „Die Fläche ist entsprechend bepflanzt worden“, heißt es.

Plan zügig umsetzbar

Das Wohngebiet soll über die Voll-Nell-Breuning-Straße ans Verkehrsnetz angeschlossen werden.

Der Bebauungsplan kann zügig umgesetzt werden – falls er politisch gewollt ist. Er sei eine Maßnahme der Innenstadt-Entwicklung. Überdies sei die Grundfläche des Baugebietes deutlich kleiner als 20 000 Quadratmeter. Dazu kommt, dass Umweltvorgaben zwar berücksichtig werden, aber formell vergleichsweise geringen Anforderungen genügen muss.

Nach der Beratung im Hauptausschuss fällt der Rat der Stadt Fröndenberg am Mittwoch, 14. Dezember, einen Beschluss über das geplante Baugebiet.

 
 

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