Zu unsicher: Keine Silvester-Sause in der Essener City

Aus der Silvester-Party auf dem Kardinal-Hengsbach-Platz wird nichts.
Aus der Silvester-Party auf dem Kardinal-Hengsbach-Platz wird nichts.
Foto: Ralph Bodemer
Nach einem Gespräch mit der Polizei wurde klar: Das Konzept für die Großveranstaltung ist nicht tragfähig. Für ein neues fehlt aber die Zeit.

Essen. Es sollte eine rauschende Silvester-Sause mit rund 2000 zahlenden Gästen unter freiem Himmel mitten in der Innenstadt werden. Die Planungen für die Fest-Premiere zum Jahreswechsel auf dem Kardinal-Hengsbach-Platz waren schon weit fortgeschritten, selbst den Preis von 75 Euro für sechs Personen inklusive Prosecco und Plätzen in den Riesenrad-Gondeln meinten die Veranstalter ganz offiziell auf einer Pressekonferenz verkünden zu können. Doch am Montag mussten sie einen überraschenden Rückzieher machen: Die Party in der City ist jetzt abgesagt, die Planung war offenbar zu hemdsärmelig.

Die Idee für die Silvester-Party soll nun ins kommende Jahr gerettet werden

Denn nach einem klärenden Gespräch mit der Polizei am Montagmittag muss den den Verantwortlichen auf einmal klar geworden sein: Das bislang allenfalls angedachte Sicherheitskonzept für die Groß-Veranstaltung erschien letztlich nicht tragfähig. Und um es bis Silvester nach den Vorstellungen der Behördenvertreter nachzubessern, „fehlt einfach die Zeit“, räumte Dieter Groppe, Geschäftsführer der Essen Marketing Gesellschaft (EMG), auf Nachfrage ein: Doch die Idee des Essener Schaustellers Albert Ritter „war gut“, meint Groppe. Deshalb soll die Silvesterparty in der City nun im kommenden Jahr umgesetzt werden – dann mit dem notwendigen Planungsvorlauf. (j.m.)

 
 

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