Zivilcourage – aber richtig

Kupferdreh.  „Zivilcourage ist erlernbar.“, „Jeder kann helfen, ohne sich in Gefahr zu bringen!“ Mit solchen Schlagworten argumentierte Ernst Nieland, Deeskalationstrainer und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stiftung „muTiger“, als er den Mitgliedern der Bürgerschaft Kupferdreh das Konzept seiner Arbeit näherbrachte. Die Stiftung möchte jeden Einzelnen dabei unterstützen, auch in kritischen Situationen Verantwortung zu übernehmen und durch besonnenes Handeln andere zu schützen. Zu diesem Zweck bietet „muTiger“ Schulungskurse an für mehr Zivilcourage.

Es werden an Hand von kurzen Filmen kritische Situationen analysiert oder leider alltägliche Vorgänge wie etwa eine „blöde Anmache“ in der Straßenbahn simuliert. Die Deeskalationstrainer zeigen den Kursteilnehmern, wie man sich in einer solchen Situation richtig verhält, als Betroffener wie auch als Unbeteiligter, um die Situation zu entschärfen und eine Eskalation zu vermeiden.

Die Bürgerschaft bietet die Kurse für Teilnehmer ab 16 Jahren an. Den nächsten Kurs gibt es am 15. Juli, 18 bis 22 Uhr, im Mineralien-Museum in Kupferdreh (Eingang Hofseite). Um in den Kursen effektiv arbeiten zu können ist die Gruppengröße auf 12 Teilnehmer begrenzt. Anmeldungen nimmt die Bürgerschaft Kupferdreh unter 48 07 59 (Otto Grimm) oder 48 09 19 (Karl Fuckert) entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos.