„Wort zum Sonntag“ (ARD): Pfarrer aus Essen stellt Frage – er dürfte damit damit vielen vor den Kopf stoßen

Pfarrer Gereon Alter aus Essen sprach das „Wort zum Sonntag“ in der ARD.
Pfarrer Gereon Alter aus Essen sprach das „Wort zum Sonntag“ in der ARD.
Foto: Screenshot ARD

Das Wort zum Sonntag“ kam am Wochenende aus dem Ruhrgebiet. So spricht am Samstagabend Gereon Alter aus Essen zu den ARD-Zuschauern und scheut sich nicht, auch unbequeme Fragen zu stellen. Fragen, die viele Menschen vor den Kopf stoßen könnten.

Doch zunächst geht der Essener Pfarrer in seinem „Wort zum Sonntag“ auf die verheerende Explosion im Libanon ein. „Nun ist endlich mal wieder ein Notruf zu uns durchgedrungen. Von den Toten, Verletzten und Obdachlosen in Beirut. Jetzt machen sich wieder Helfer auf, um Leidenden und Hilfsbedürftigen beizustehen“, so Alter.

„Wort zum Sonntag“ (ARD): Provokante Frage des Pfarrers soll aufwühlen

Dies sei vor einigen Tagen noch anders gewesen. Da sei unsere ganze Aufmerksamkeit von ein „paar Querdenkern“ in Anspruch genommen worden. „Einer kleinen Gruppe, die auf die Straße gegangen ist, und meinte uns alle befreien zu müssen. Tagelang wurde darüber berichtet. Und alles andere ist hinten übergefallen.“


-------------------------------------

Das ist das „Wort zum Sonntag“ (ARD):

  • Gibt es seit 1954
  • Das „Wort zum Sonntag“ ist nach der „Tagesschau“ die zweitälteste Sendung des deutschen Fernsehens
  • Sie wird jeden Samstagabend nach den „Tagesthemen“ in der ARD gesendet
  • Das „Wort zum Sonntag“ ist vier Minuten lang

-------------------------------------


Es gebe viel größere Probleme auf der Welt, so Alter. Er spricht über Tote, Hungerleidende. „Gemessen daran sind die Probleme, mit denen wir es in Deutschland zu tun haben, doch überschaubar. Und dennoch gelingt es einer kleinen Gruppe, sie derart verzerrt und übersteigert darzustellen, dass man denken könnte, Deutschland wäre das korrupteste und rettungsbedürftigste Land der Welt. Wie bitte?“

Zum Thema: ARD-Star tritt bei Corona-Demo auf: „Ich komme aus dem Mainstream-Fernsehen“

"Wort zum Sonntag" (ARD) Pfarrer schießt gegen Corona-Demonstranten

Eine rhetorische Frage, mit der Pfarrer Alter den Tausenden Corona-Demonstranten, die beispielsweise zuletzt durch Berlin marschierten vor den Kopf stößt.

-----------------

Mehr TV-Themen:

Helene Fischer: Jetzt herrscht Gewissheit – bittere Pleite

Kate Middleton: Es ist raus – sie und William werden...

Pietro Lombardi nach Alessio-Verletzung stinksauer – bedenkt aber nicht, dass...

----------------

Doch der Pfarrer liefert die Begründung für seine Aussage gleich mit: „Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, wir haben genug zu essen. Wir können unsere Meinung sagen – auch wenn sie noch so absurd klingt. Wir haben Medien, die im Großen und Ganzen einen ordentlichen Job machen und nun wirklich nicht 'gleichgeschaltet' sind. Und wir haben eine Regierung, von der Menschen in vielen anderen Ländern nur träumen können und keine, 'die uns eine Schlinge um den Hals legt', wie es immer wieder heißt. “

Pfarrerin mit trauriger Aussage

In der vergangenen Woche berührte eine Pfarrerin mit einer traurigen Aussage. Was sie sagte, kannst du hier nachlesen.

 
 

EURE FAVORITEN