Essen

Wie die Essener Polizei den Rheinischen Platz sicherer machen will

Der Weg zur Haltestelle Rheinischer Platz sieht irgendwie nicht ganz so vertrauenerweckend aus.
Der Weg zur Haltestelle Rheinischer Platz sieht irgendwie nicht ganz so vertrauenerweckend aus.
Foto: Peter Sieben
  • Dealer haben sich seit Langem am Rheinischen Platz eingenistet
  • Der Weg zur U-Bahn ist dunkel und verwinkelt
  • Jetzt plant die Polizei einen Videobeobachtungsposten

Essen. Die U-Bahn-Haltestelle Rheinischer Platz ist das, was man Angstraum nennt. Es ist dunkel dort, schlecht einsehbar. Und wer über die Treppe nach unten möchte, muss durch ein regelrechtes Spalier von Drogendealern.

Und das Rondell eine Etage tiefer bietet jede Menge Fluchtwege und Verstecke für Kriminelle. Viele Studenten der nahen Uni fühlen sich unwohl, wenn sie abends zur U-Bahn müssen. Bald könnte es aber ein bisschen sicherer werden am Rheinischen Platz.

Straßenkriminalität bekämpfen

„Wir planen einen Videobeobachtungsposten“, sagt Christoph Wickhorst von der Polizei Essen. Unten am Rondell und oben am Rheinischen Platz sollen Videokameras hängen.

„Wir planen das schon länger, um die Straßenkriminalität dort bekämpfen zu können“, sagt Wickhorst. Seit Montag wird der Plan in die Tat umgesetzt: Eine Sicherheitsfirma prüft derzeit, wo die die Kameras hängen sollen, damit alle Winkel einsehbar werden.

Nächstes Jahr sollen die Kameras kommen. Beamte werden den Platz dann beobachten - und können direkt eingreifen, wenn eine Straftat passiert. Und mittelfristig soll das auch präventiv wirken: „Wir haben da eine Dealerszene. Und die soll abgeschreckt werden.“ (pen)

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