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DWD-Meteorologe über Regen und Gewitter in NRW: Haben wir uns zu früh auf die Abkühlung gefreut?

Fünf Fakten zu Gewittern

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Essen. Zu früh gefreut: Der lange ersehnte Regen in den kommenden Tagen dürfte die Trockenheit in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung des Wetterdienstes nur kurz unterbrechen (hier die komplette Wettervorschau).

„Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, vermutete Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag.

Schauer und Gewitter in NRW erwartet

Nach dem voraussichtlich heißesten Tag des Jahres in NRW am Dienstag erwartet der DWD schon für die Nacht zum Mittwoch vereinzelte Schauer und Gewitter mit eventuellen Sturmböen und Starkregen im Westen des Bundeslands.

„Es kann aber auch nichts passieren“, schränkt Trippler ein. Auch am Mittwoch bleibe die Wahrscheinlichkeit eher gering.

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Am Wochenende wird es wieder trockener

Unwetter mit Starkregen und Sturmböen stehen dann aber spätestens am Donnerstag an. Auch die Temperaturen sinken etwas auf 27 bis 31 Grad, am Freitag sogar auf 21 Grad. Zum Wochenende werde es bei steigenden Temperaturen aber wieder trockener, sagt Trippler.

Die Trockenheit sei wohl noch nicht vorbei. Erst bei zwei bis drei Regentagen sei der Boden wieder durchfeuchtet.

Wetter am Freitag: Temperaturen fallen

Die Wolken sind am Freitag noch nicht ganz abgezogen. In der Nordwesthälfte von Nordrhein-Westfalen kann es örtlich noch regnen. Die Luft kühlt spürbar auf 19 bis 24 Grad ab. Es weht ein mäßiger bis teils starker Wind.

In der Nacht ist es zwar bewölkt, bleibt aber niederschlagsfrei. Die Temperaturen fallen auf 14 bis 8 Grad.

Ausblick fürs Wochenende: Warm, aber nicht mehr heiß

Der Trend des Deutschen Wetterdienstes sagt noch Höchsttemperaturen bis 24 Grad am Samstag voraus. Doch dann nimmt die Hitze langsam wieder Anlauf: Schon am Montag könnten erneut um die 30 Grad drohen.

Hitzewelle: Historisch trockener Juli

Der Juli 2018 gehörte nach Angaben des DWD zu den trockensten Monaten in Deutschland seit 1901. Insgesamt seien im Mittel nur rund 30 Prozent des Regens gefallen, der in einem durchschnittlichen Juli vom Himmel falle. (dpa/mb)

 
 

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