Essen

Wetter: Hitzewelle geht noch tagelang weiter - doch Abkühlung ist in Sicht

Die Hitzewelle bescherte nicht nur dem Essener Grugabad wahnsinnig viele Gäste. In ganz NRW freuen sich Freibäder über neue Besucher-Rekorde.
Die Hitzewelle bescherte nicht nur dem Essener Grugabad wahnsinnig viele Gäste. In ganz NRW freuen sich Freibäder über neue Besucher-Rekorde.
Foto: FUNKE Foto Services
  • Hitze beschert Freibädern neue Besucherrekorde
  • Hitzewelle bleibt zunächst konstant
  • Wetter soll erst Ende der Woche etwas abkühlen
  • So viele Besucher kamen 2018 schon in NRW-Freibäder

Essen. Die Hitze und das kühle Nass gehören zusammen: Diese Kombination hat den Freibädern in NRW bislang rekordverdächtige Besucherzahlen gebracht.

Auch die weiteren Wetter-Aussichten sind rosig: Es bleibt so heiß - zumindest bis Ende der Woche. Dann verändert sich das Wetter vorerst und die Temperaturen fallen etwas.

Wochenanfang bleibt heiß

Das Freibadwetter bleibt Nordrhein-Westfalen erst einmal erhalten.

Zum Wochenbeginn stehen alle Zeichen auf Sonne und Hitze, das erklärte der Deutsche Wetterdienst am Samstag.

Ab Donnerstag nur noch zwischen 20 und 25 Grad

Von Montag an, könnten wieder Werte um die 30 Grad und mehr erreicht werden. Am Sonntag seien immer noch warme 28 Grad möglich. Erst dann könne das Wetter etwas unbeständig werden. "Es bleibt aber im Wesentlichen trocken", sagte der Meteorologe.
Von Donnerstag an, würden die Fachleute etwas kühlere Temperaturen voraussagen. Mit Höchswerten zwischen 20 und 25 Grad bleibe es angenehm.

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Rekordverdächtige Zahlen in NRW-Freibädern


Wegen des bislang glänzenden Sommers freuen sich die Freibäder in Nordrhein-Westfalen über rekordverdächtige Besucherzahlen.

Einen wahren Run gab es zum Beispiel auf die städtischen Freibäder in Köln, die nur noch ein kleines Stück von einem Rekord entfernt sind.

Knapp 740 000 Badegäste kamen bislang, zum Rekordjahr von 2013 fehlen noch rund 80 000 Besucher.

Man habe die Hoffnung auf ein neues Rekordjahr, sagte ein Sprecher der KölnBäder.

Rekordwert: 90 000 Freibad-Besucher in Duisburg

Spitzenwerte erreichen konnten auch die beiden städtischen Freibäder in Duisburg. Mehr als 90 000 Besucher erfrischten sich dort bislang nach dem Hitze-Marathon.

Auch in Essen können die Betreiber sehr zufrieden sein. Dort sind mit mehr als 300 000 Besuchern bereits jetzt mehr Gäste in den fünf städtischen Freibädern begrüßt worden als in der kompletten vergangenen Saison. Allein im Grugabad waren es bisher mehr als 100 000 Besucher.

Bielefeld - schon jetzt 20 Prozent mehr Besucher als 2017

Auch in Ostwestfalen herrscht ausreichend Grund zur Freude: Bis Ende Juli kamen hier bereits 367 000 Gäste in die acht städtischen Freibäder in Bielefeld.

Damit haben schon jetzt über 20 Prozent mehr als nach der kompletten Saison 2017 die Freibäder besucht.

Düsseldorf guckt in die Röhre: Zwei von vier Schwimmbädern geöffnet

Nur die Freibäder der Landeshauptstadt Düsseldorf profitieren bisher weniger vom guten Wetter- doch das hat einen konkreten Grund. Wegen Bauarbeiten stehen dort nur zwei der eigentlich vier städtischen Freibäder komplett zur Verfügung, eines sogar nur eingeschränkt.

Seit Mai kamen in dieser Saison bislang lediglich 220 000 Besucher in Düsseldorfs Freibäder. "Wenn der August stabil bleibt, können wir noch die Marke von 300 000 Besuchern knacken", sagte eine Sprecherin. (dpa/mj)

 
 

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