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„Es heizt einfach immer weiter auf“: Die Hitzewelle bricht nicht ab – doch schon bald könnte es so richtig gewittern

Vielleicht das einzige, was hilft bei der Hitze: Ein Sprung ins kalte Nass.
Vielleicht das einzige, was hilft bei der Hitze: Ein Sprung ins kalte Nass.
Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Essen. Hitzewelle die Zweite: In dieser Woche können die Temperaturen sogar die 40-Grad-Marke knacken. Im Ruhrgebiet bleibt es jeden Tag erstmal über 30 Grad warm.

Hast du am Wochenende einmal kurz durchgeatmet und einen kühleren Wind genossen, ist jetzt schon wieder Schluss mit Abkühlung. Schmeiß' den Ventilator an, hol die Badehose wieder raus: Das Wetter bleibt bundesweit heiß wie im Mittelmeerraum.

Wetter am Dienstag: 32 bis 34 Grad heiß wird es im Ruhrgebiet

„Im Ruhrgebiet erreichen die Temperaturen am Montag um die 34 Grad“, sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net im Gespräch mit DER WESTEN. Auch am Dienstag soll es ähnliche Werte um die 32 bis 34 Grad geben.

Und auch der Temperaturausblick für die kommenden Tage verrät: Sonne satt bei 32 bis 35 Grad bis mindestens nächsten Dienstag.

Am Mittwoch steigt das Gewitterrisiko

Eine Ausnahme: Ein Wölkchen am Himmel mit Regen und Gewitterrisiko kann am Mittwoch aufs Revier zukommen. „Dann sind auch nur 30 Grad drin“, sagt Jung.

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Hitzewelle mit Temperaturen um die 40 Grad in Mitteldeutschland

In Mitteldeutschland wird's in dieser Woche am heißesten. Hier werden die Höchstwerte dann bei 39 bis 40 Grad liegen. Auch am Oberrhein kann es in der kommenden Woche genauso heiß werden. Dass die Gradzahl solche enormen Werte auch im Ruhrgebiet erreicht, ist derzeit noch nicht abzusehen.

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„Es heizt einfach immer weiter auf“

„Die Dauer dieser sehr heißen Hitzewelle ist markant“, führt der Wetterexperte weiter aus. „Es heizt einfach immer weiter auf“, so Jung. So sei eine Abkühlung bei 20 Grad in der Nacht auch weiter nicht möglich.

Regen bleibt in diesem Sommer wohl weiter Mangelware. Als Vergleich gibt Jung die Werte exemplarisch für Düsseldorf an. In der Landeshauptstadt war es 4,1 Grad zu warm im Vergleich zum Durchschnittswert im Juli. Außerdem habe es nur 7,6 Liter pro Quadratmeter im ganzen Monat geregnet. Sonst sei ein Zehnfaches Standard.

Juli hatte 300 Sonnenstunden

Und auch mit 300 Sonnenstunden im Juli hat der Monat 154 Prozent vom Durchschnittswert erreicht. „Diese Zahlen dürften das Bild in Essen auch gut widerspiegeln“, ordnet er die Werte für das Ruhrgebiet ein.

Und der Regen macht nicht nur den Landwirten zu schaffen und erhöht die Waldbrandgefahr um ein Vielfaches, sondern bedroht auch die Fische in den Gewässern und Seen. „Durch den niedrigen Sauerstoffgehalt wird das Fischsterben wohl weitergehen“, weiß der Meteorologe. (js)

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