Essen

Wenn du diese sieben Tipps befolgst, machst du auf dem Trödelmarkt die besten Schnäppchen

Vielleicht bekommst du den Sturmtruppler auch für vier Euro: Dann musst du allerdings ein bisschen freundlicher gucken, als er.
Vielleicht bekommst du den Sturmtruppler auch für vier Euro: Dann musst du allerdings ein bisschen freundlicher gucken, als er.
Foto: Volker Speckenwirth / Funke Foto Services

Essen. Du wirfst dich im Hechtsprung auf die Second-Hand-Jacke und schreist dabei: „Meins, meins, meins“? Du bist bereit, jeden Preis für das Retro-Micky-Maus-Telefon zu zahlen, den der Händler verlangt? Dann wirst du garantiert niemals ein Schnäppchen auf dem Trödelmarkt machen.

Diese sieben Tipps helfen dir, auch mit wenig Geld in der Tasche auf dem Flohmarkt ordentlich abzuräumen:

  • Sei der frühe Vogel – und der späte!

Oberste Regel: Zu Beginn und am Ende des Trödelmarktes kannst du richtig sparen. „Wenn du einen Schnapp machen willst, musst du um sechs Uhr morgens da sein und dann ein paar Stunden bleiben“, verrät Rolf Wiegmann, der oft als Händler auf den Märkten im Ruhrgebiet unterwegs ist.

Morgens haben gerade die unerfahrenen Verkäufer noch kein gutes Gefühl für Preise – dann kannst du gut feilschen.

Wenn der Trödeltag sich dem Ende neigt, ist die Torschlusspanik dein Freund: Viele wollen ihren Kram schnell noch loswerden und nicht mehr mit nach Hause nehmen – deine Chance, die Preise in den Keller zu handeln.

  • Lass die Kreditkarte zu Hause !

Wenn Du allen Ernstes beim Handeln auf dem Trödelmarkt deine goldene Kreditkarte zückst, wirst du im besten Fall ausgelacht. Im schlechtesten Fall klaut dir jemand deine goldene Kreditkarte …

Gezahlt wird auf dem Flohmarkt immer in bar. Pack auch genug Kleingeld ein, die Händler haben nicht immer Wechselgeld.

  • Das absolute A und O: Sei freundlich!

Schon mal von Spiegelneuronen gehört? Diese kleinen, grauen Zellen in deinem Hirn bewirken grob gesagt, dass du dein Gegenüber unbewusst nachahmst. Was das mit der Schnäppchenjagd zu tun hat? Ganz einfach: Wenn du freundlich zum Händler bist, ist er es wahrscheinlich auch zu dir.

„So ein unhöflicher Vollpfosten bekommt nichts von mir. Auch, wenn der mir das Doppelte bietet“, sagt Wiegmann. Lächle, halt ein Schwätzchen – ohne allzu aufdringlich zu sein. Bist du dem Trödler sympathisch, wird er sich viel eher auf Preisnachlässe einlassen.

  • Hab keine Angst vorm Flirten!

Achte mal drauf: Erfahrene Trödler-Pärchen teilen sich auf Flohmärkten immer auf – sie geht zum männlichen Händler, er zu den Frauen. Klingt wie ein blödes Klischee, aber: Ein kleiner Flirt kann nicht schaden, um den Preis zu drücken.

  • Zeig, was du hast – aber bloß nicht alles!

Willst du eine Summe X für die abgerockte Lederjacke bezahlen, und keinesfalls mehr, gib dem Händler zu verstehen: Mehr als das, was ich hier in der Hand halte, habe ich nicht bei mir. Vielleicht lässt dich der Trödler dann eher auf deine Preisvorstellung ein – bei dir ist ja eh offenbar nicht viel zu holen.

  • Untertreib es nicht!

Bei aller Feilscherei: Respektiere dein Gegenüber und seine Ware. „Es gibt Leute, die bieten mir ernsthaft einen Euro für ein Teil an, das ganz klar 70 Euro wert ist. Das find ich so unverschämt, dem verkauf ich nichts“, sagt Rolf Wiegmann.

Und lass es nicht auf 50 Cent ankommen. „Wenn ein Käufer zu lange auf einem Preis besteht, dann platzt der Handel“, sagt Wiegmann.

  • Komm wieder!

Ist dir ein Teil zu teuer, warte ein, zwei Stunden ab: Die Preise verändern sich über den Tag immer wieder – und werden im Zweifel billiger. Aber Vorsicht: Wenn dein Herz an dem alten Comic, der Schallplatte oder der Vintage-Uhr hängt, dann warte nicht zu lange. „Ich hab schon so oft erlebt, dass Leute sich total geärgert haben, weil sie Sachen dann inzwischen verkauft waren“, sagt Wiegmann.

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