Wenn Demenz alle Beteiligten überfordert

Steele/Rüttenscheid.  In Deutschland leben gegenwärtig etwa 1,3 Millionen Demenzkranke. Jährlich treten an die 300 000 Neuerkrankungen auf, wobei die Zahl der Patienten in Folge der Bevölkerungsalterung kontinuierlich zunimmt. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf etwa 2,6 Millionen erhöhen. Zahlen, die aufmerksam machen.

Demenz ist für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung und erfordert eine erhebliche Umstellungsfähigkeit der Angehörigen. Wie geht man damit angemessen um? Was tun, wenn die zeitliche Beanspruchung den Betreuenden selbst an Grenzen führt? Mit der Diagnose benötigen sowohl die Patienten als auch die Pflegenden Unterstützung. Überfordern sich pflegende Angehörige, ist dies für alle eine große Katastrophe.

Gedächtnistraining

In Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern und Experten möchte das Demenzberatungsteam Blauer Punkt am Alfried Krupp Krankenhaus in einer Vortragsreihe ausführlich über das Krankheitsbild informieren. In der Zeit von 13 bis 14.30 Uhr bietet das Team in den folgenden Wochen Vorträge zu verschiedenen Themen an. Am Mittwoch, 16. Januar, lautet der Vortrag „Gedächtnistraining“. Vorgestellt werden soll eine Beispielsammlung abwechslungsreicher Gedächtnisübungen, die speziell auf die Bedürfnisse dementer Patienten abgestimmt sind. Die einzelnen Übungen trainieren unterschiedliche kognitive Fähigkeiten, ohne die Patienten zu überfordern und oder zu frustrieren.

Veranstaltungsort ist das Alfried Krupp Krankenhaus in Steele, Akademie am Steeler Berg, Hellweg 94. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 
 

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