Weniger Ausländer in Essen eingebürgert

DerWesten
Immer weniger Ausländer werden in Essen eingebürgert. Ganz anders als diese Gruppe - sie helfen bei Gesundheitsberatung „Migranten für Migranten“ von der Diakonie Essen mit.
Immer weniger Ausländer werden in Essen eingebürgert. Ganz anders als diese Gruppe - sie helfen bei Gesundheitsberatung „Migranten für Migranten“ von der Diakonie Essen mit.
Foto: WAZ FotoPool

Essen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Einbürgerungen 2010 um 0,6 Prozent auf 970 zurückgegangen. Damit setzt sich der Trend fort, die Zahl der Einbürgerungen sinkt kontinuierlich. Im Jahr 2000 waren noch 2605 Menschen nach Essen immigriert.

Die Zahl der Einbürgerungen in Essen ist im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die Zahl ging um -0,6 Prozent auf 970 Einbürgerungen zurück. Das teilt das statistische Landesamt („Information und Technik NRW“) mit.

Damit setzt sich ein Trend fort: Die Zahl der Einbürgerungen in Essen sinkt kontinuierlich. Im Jahr 2000 gab es noch 2605 Einbürgerungen. Landesweit stieg die Zahl der Einbürgerungen um sieben Prozent. Die größte Gruppe stellen die Türken dar, gefolgt von Irakern und Marokkanern.