Essen

Weltkriegsbombe unter dem Uniklinikum Essen? Teil-Evakuierung droht – das ist der Stand

Container werden auf dem Gelände der Uniklinik zu einer Schutzmauer zusammengestellt.
Container werden auf dem Gelände der Uniklinik zu einer Schutzmauer zusammengestellt.
Foto: DER WESTEN/ Daniel Sobolewski

Essen. Liegt eine Weltkriegsbombe unter dem Uniklinikum Essen? Zumindest gibt es einen Verdachtspunkt, dem bereits mehrfach durch Sondierungsbohrungen auf den Grund gegangen wurde.

Am Donnerstag rücken die Experten ein weiteres Mal an und wollen endgültig klären, was für ein Objekt die Luftaufnahmen anzeigten.

Weltkriegsbombe unter Uniklinikum Essen? Sondierungsbohrungen am Donnerstag

Weil es sich höchstwahrscheinlich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, hatte das Uniklinikum Essen bereits beim ersten Verdacht einen Schutzwall aus Containern aufstellen lassen.

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Durch den Containerwall könnte der Radius einer Evakuierung verkleinert werden – für das Uniklinikum Essen sehr wertvoll. Schließlich müssten zahlreiche Stationen evakuiert werden.

Thorsten Schabelon, Sprecher des Uniklinikums Essen, bestätigte gegenüber DER WESTEN, dass im Fall eines Bombenfundes bereits am Samstag entschärft werden soll. Das ist mit einer Teilevakuierung verbunden, von der auch eine der Intensivstationen und die Kinderklinik betroffen wären.

„Es gibt rund fünf Szenarien, je nach Größe und Zünderart der möglichen Bombe. Eine komplette Evakuierung kann in jedem dieser Szenarien nahezu ausgeschlossen werden. Deshalb werden wir die Möglichkeit haben, alle unsere Patienten intern zu verlegen“, so Schabelon.

 
 

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