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Weihnachtsmarkt Essen: Stadt plant Hygienekonzept – dürfen Ungeimpfte nicht rein?

Essen plant den diesjährigen Weihnachtsmarkt.
Essen plant den diesjährigen Weihnachtsmarkt.
Foto: picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack

Essen. Der Sommer ist gerade in seinen letzten Zügen, da wird in Essen bereits an Weihnachten gedacht. Die Stadt tüftelt gerade an ihrem Hygienekonzept für den Weihnachtsmarkt in Essen.

Wie so viele andere Städte auch, muss sich die Stadt überlegen, wie sie in Zeiten von Corona den Publikumsmagnet Weihnachtsmarkt in Essen realisieren kann. Dabei könnten Personen ohne Impfstatus auf der Strecke bleiben.

Weihnachtsmarkt Essen: So könnte er dieses Jahr stattfinden

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr stattfinden kann“, sagt ein Sprecher des Stadtmarketings. Dabei komme das Corona-Konzept vom vergangenen Jahr den Vorbereitungen zugute. Zudem gibt es in der Essener Innenstadt aufgrund der breiten Hauptstraße genügend Platz, um etwaige Abstände einhalten zu können.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Mit weniger Ständen und breiteren Gassen dazwischen könnte der Weihnachtsmarkt in Essen am 12. November eröffnen. Doch konkrete Maßnahmen müssen sich natürlich nach der dann gültigen Corona-Schutzverordnung richten.

Weihnachtsmarkt Essen: Veranstalter in NRW planen mit 3G-Regel

Auch in anderen Städten werden bereits Pläne für die Weihnachtssaison gemacht. So wollen viele Veranstalter in NRW auf die 3G-Regel zurückgreifen: Geimpft, Genesen, Getestet. In Dortmund und Köln sind stichprobenartige Kontrollen geplant. Was Düsseldorf plant, erfährst du >>>hier.

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Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) befürwortet jedoch mittlerweile immer mehr eine 2G-Regel für die Stadt, berichtet die WAZ. Ob das auch beim Weihnachtsmarkt in diesem Jahr zutrage komme, sei bisher noch nicht klar. Für die Besucher würde das jedoch bedeuten, dass sie keinen negativen Corona-Test vorzeigen können. Nur Geimpfte oder Genesene könnten dann den Weihnachtsmarkt in Essen besuchen. (mbo)