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Weihnachtsmarkt Essen: Kult-Imbiss endlich zurück – doch der Preis schockiert: „Schmerzgrenze erreicht“

Endlich ist ein Klassiker auf dem Weihnachtsmarkt Essen zurückgekehrt. Doch bei dem Preis wird selbst Fans flau im Magen.

© Chaleen Goehrke

Weihnachtsmarkteröffnung in Essen

Am Samstag wurde der Weihnachtsmarkt in Essen eröffnet.

Neben gebrannten Mandeln, Glühwein und Lebkuchen ist ein weiterer Klassiker endlich wieder zurück auf dem Weihnachtsmarkt in Essen.

Die Peru-Kartoffel ist bekannt für den Weihnachtsmarkt Essen. Nach langer Abstinenz müssen Fans nun nicht mehr auf den Genuss verzichten. Einige Besucher bekommen beim Anblick des Preises jedoch Magenschmerzen.

Weihnachtsmarkt Essen: Kult-Imbiss zieht viele Fans an

Seit dem 12. November hat der Weihnachtsmarkt in Essen geöffnet. Die Peru-Kartoffel zieht in diesem Jahr besonders viele Besucher an. Auch am Dienstag (15. November) stehen die Käufer Schlange beim Imbiss-Stand auf dem Kennedyplatz.

Weihnachtsmarkt Essen: Betreiberin von Peru-Kartoffel
Betreiberin Teresa Freckmann ist froh, die Peru-Kartoffel auf dem Weihnachtsmarkt Essen wieder anbieten zu können. Foto: Chaleen Goehrke

Lange haben sie sich nach dem Klassiker gesehnt. Die Betreiber haben zwar gewechselt, doch das Rezept ist wohl geblieben. Denn schmecken tut es wie in alten Zeiten: „Ich bin extra wegen der Kartoffel gekommen. In Düsseldorf haben welche versucht, sie nachzumachen, doch an den Geschmack sind sie nie rangekommen. Deshalb bin ich froh, dass es die Peru-Kartoffel dieses Jahr endlich wieder gibt“, erklärt Frank unserer DER WESTEN-Reporterin und verdrückt den letzten Happen.

Preis für Kartoffel-Snack schockiert

Von dem extremen Kostenanstieg hat sich der Rentner nicht abschrecken lassen, auch wenn er bei 10 Euro für die Portion kurz schlucken musste: „Das ist schon happig und der ein oder andere wird bestimmt zwei Mal überlegen.“ So auch Andreas und Frederike.

Weihnachtsmarkt Essen: Besucher essen Peru-Kartoffel
Weihnachtsmarkt Essen: Besucher sind schockiert vom Preis für den Kartoffel-Snack, doch der Geschmack überzeugt. Foto: Chaleen Goehrke

Die beiden Arbeitskollegen gönnen sich den Snack in ihrer Mittagspause. Sie haben sich für die mit Hackfleisch gefüllte Variante entschieden. Zur Auswahl stehen sonst noch Schinken-Käse und eine vegetarische Portion. Beinahe hätte der Preis die beiden langjährigen Fans jedoch abgeschreckt: „Das ist auf jeden Fall meine Schmerzgrenze. Bei dem Preis vergeht es einem schon fast“, wird Andreas deutlich. Das Duo teilt sich eine Kartoffel, was jedoch mehr dem kleinen Hunger als dem Preis geschuldet sei.


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Betreiberin Teresa Gatunda Freckmann erklärt die drastische Maßnahme: „Ja, 2018 hat die Kartoffel noch acht Euro gekostet, doch es geht nicht anders. Öl und Lebensmittel sind teurer geworden und wir kommen extra aus Peru. Das ist ein weiter Weg.“ Die Frauen aus Südamerika sind froh, dass der Andrang dennoch so groß ist und sie endlich wieder ihre beliebten Kartoffeln auf dem Weihnachtsmarkt Essen verkaufen können.