Essen

Besucher-Flaute zum Start des Essener Weihnachtsmarktes? So reagiert der Veranstalter

Der Weihnachtsmarkt auf dem Willy-Brandt-Platz
Der Weihnachtsmarkt auf dem Willy-Brandt-Platz
Foto: Dennis Özmen

Essen. Der Weihnachtsmarkt Essen bietet den Besuchern schon seit dem 16. November weihnachtliche Spezialitäten an und gehört damit zu den ersten Weihnachtsmärkten, die sehr früh eröffnet haben.

Für die Veranstalter war der frühe Start bereits gelungen. Die Essen Marketing GmbH (kurz: EMG) meldete am Donnerstag, dass der Weihnachtsmarkt Essen erfolgreich angelaufen sei und zog für das erste Wochenende Bilanz. „Bereits nach ein paar Minuten waren die Kinderkarussells voll“, so die EMG.

Veranstalter: Weihnachtsmarkt stark besucht

Demnach haben „die Besucher auf den Tag der Eröffnung hingefiebert und zum Teil sogar richtige Wiedersehenspartys gefeiert.“

Doch einige Betreiber von Glühwein- und Kunsthandwerkerständen hatten einen anderen Eindruck vom Weihnachtsmarkt. Im Gespräch mit DER WESTEN teilten sie mit, dass doch deutlich weniger los war als sonst beim Eröffnungswochenende auf dem Essener Weihnachtsmarkt. An manchen Ständen hätten Besucher nicht lange warten müssen, um Glühwein oder Crêpes zu bestellen.

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Facebook-Nutzer: Preise am Weihnachtsmarkt zu hoch

Woran es liegt, weiß keiner, vielleicht ist es zu früh im Jahr, vielleicht ist es die Preiserhöhung, die einige Besucher abschreckt. Doch die DER WESTEN-Facebook-Nutzer meinen, die Antwort zu kennen: Ein Grund für die bescheidenen Besucheranzahlen seien die zu hohen Preise. So schrieb Dominik P. beispielsweise: „Bei mittlerweile 4,50 Euro für einen Riesenkrakauer im Matschbrötchen kein Wunder.“

Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Weitere Nutzer schreiben, dass die Stände Wucherpreise hätten. Auch Bianca D. beklagte sich über die zu teuren Preise auf dem Weihnachtsmarkt Essen: „Die Preise sind ja mehr als frech. Ich wollte mir ein Langos holen, einen einfachen mit Sauerrahm und Käse. 7,50 Euro kostete er. So groß waren die auch nicht.“

Früher Start des Weihnachtsmarktes ein Fehlschuss?

Doch nicht nur die zu hohen Preise würden die Menschen in Essener abschrecken, den Weihnachtsmarkt aufzusuchen. Für viele sei auch der zu frühe Start ein Fehlschuss gewesen, da die weihnachtliche Stimmung noch gar nicht angekommen sei. „Vielleicht auch einfach die Weihnachtsmärkte in der Adventszeit lassen und nicht immer früher anfangen“, kritisiert Jana T. Auch Anna M. schreibt, dass der Weihnachtsmarkt Essen viel zu früh angefangen habe.

Facebook-Nutzerin Hd A. meint auch: „Mitte November Weihnachtsmarkt? Finde den Fehler. Weihnachtsmarkt gehört in den Advent. Vielleicht ,üben‘ aber einige schon mal das kommende Fahrverbot?“

Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt

Warum die weihnachtliche Stimmung in Essen noch fehlte, kann also mehrere Gründe haben. Dieses Jahr begleiten auch wieder Anti-Terror-Maßnahmen die Weihnachtsmarkt-Eröffnung. Nicht nur, dass die Betonklötze vor dem Eingang in die Essener Innenstadt aufgestellt wurden. „Eventuell sorgen mit Maschinenpistolen ausgerüstete Ordnungshüter nicht gerade für weihnachtliche Stimmung“, vermutete Ralph H. auf Facebook.

Doch vielleicht pendelt sich die Weihnachtsstimmung ab dem ersten Advent in Essen ein, sodass dann vermehrt Besucher den Weihnachtsmarkt Essen aufsuchen.

 
 

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