Essen

Wasserpest auf Baldeneysee: So sagt der Ruhrverband der nervigen Pflanze den Kampf an

Der Ruhrverband setzt auf dem Baldeneysee ein MähBoot zur Bekämpfung der Wasserpest ein. (Archivbild)
Der Ruhrverband setzt auf dem Baldeneysee ein MähBoot zur Bekämpfung der Wasserpest ein. (Archivbild)
  • Die Wasserpest nervt Sportler und Schwimmer jedes Jahr
  • Ruhrverband will endgültige Lösung finden
  • Neues Mähboot hilft

Essen. Jedes Jahr aufs Neue das gleiche Problem: Irgendwann im Sommer legt sich ein grüner Teppich auf den Baldeneysee. Die Wasserpest ist zurück, hindert Wassersportler am Training und sorgt für ein nicht so hübsches Bild des Sees. Und das, obwohl sie sogar ein Zeichen für gute Wasserqualität des Sees ist.

Wasserpest ärgert Essener und Ruhrverband jedes Jahr

Jedes Jahr ärgert die Elodea oder auch Wasserpest den Ruhrverband und alle Essener. Denn sie breitet sich so rasend schnell aus, dass der Ruhrverband Jahr um Jahr Anstrengung hat, die Wasserpest mit den Mähbooten einzudämmen.

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Das soll sich dieses Jahr ändern. Bereits jetzt hat der Ruhrverband ein weiteres Mähboot angeschafft. So teilt es der Verband mit. „Es ist im Vergleich zu den bisher eingesetzten Booten größer und leistungsfähiger“, erklärt Norbert Jardin, Vorstand Technik des Ruhrverbands.

So will man sicherstellen, dass der See zur Wassersportnutzung verfügbar bleibt. Der Laderaum des neuen Bootes ist 1,5 Mal so groß wie der des alten Bootes. Außerdem verfügt es über einen Bagger, der das Ladegut direkt in einen Container an Land abwerfen kann. Das spart Zeit und Geld.

200.000 Euro für das neue Mähboot

200.000 Euro hat der Ruhrverband in das Boot investiert. Ein Debakel wie letztes Jahr, als der niederländische Vermieter ein zweites Mähboot nicht rausrücken wollte, wird es dieses Jahr also nicht geben.

Als weitere Möglichkeit, der Elodea auf den Leib zu rücken, wird diesen Sommer ein so genannter Rollenpflücker getestet. Dieser reißt die Pflanze inklusive Wurzel aus.

Als langfristige Lösung sollen möglicherweise „Armleuchteralgen“ gepflanzt werden. Diese wachsen nur in niedriger Höhe, würden den Wassersport nicht behindern und die Wasserpest langfristig verdrängen. (fb)

 
 

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