Essen

VRR: Neuer Tarif soll Transparenz bringen – doch er lohnt sich nur für DIESE Kunden

Monatstickets sind im Ruhrgebiet günstiger als anderswo.
Monatstickets sind im Ruhrgebiet günstiger als anderswo.
Foto: imago/Ralph Lueger

Essen. Wer täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn zur Arbeit, zur Schule oder einfach zum Shoppen will, braucht eines ganz sicher: ein Ticket. Und da gibt es im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) deutliche Unterschiede in den Leistungen und Preisen.

Nun hat sich der VRR ein Ticket ausgedacht, das vor allem für eine bestimmte Zielgruppe interessant sein dürfte.

Denn das neue Ticket ist nahezu eine Revolution im Wirrwarr des Wabensystems des VRR.

VRR bietet neues Ticket an

„nextTicket2.0“ kostet nämlich nur genau das, was der Nutzer auch gefahren ist. Neben einem Festpreis von 1,40 Euro zahlt der Kunde 26 Cent pro angefangenem Luftlinienkilometer.

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Das Ticket eignet sich dementsprechend eher für gelegentliche Pendler oder Nutzer, die nicht täglich das Ticket benötigen. Ein Beispiel vom VRR: „Durch die Berechnung des Fahrpreises aus dem Festpreis und dem Preis für die zurückgelegten Luftlinienkilometer ergeben sich künftig andere Fahrpreise, als im klassischen VRR-Tarif. So zahlen Fahrgäste mit 'nextTicket 2.0' beispielsweise für eine innerstädtische, vier Kilometer lange Verbindung in Essen – von „Flora“ bis „Hirschlandplatz“– mit 2,44 Euro gegenüber 2,90 Euro im klassischen Tarif der Preisstufe A3 künftig weniger.“

Tarif soll Kunden mehr Transparenz geben

José Louis Castrillo, Vorstand des VRR, betont: „Durch den kilometerabhängigen Tarif schaffen wir eine maximale Transparenz für den Fahrgast. Er bezahlt nur für die Strecke, die er fährt. So können sie genau nachvollziehen, wie die Kosten entstehen.“

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Der neue Tarif ist rein elektronisch zu erwerben und nur über eine App mit dem Smartphone zu steuern. Mit dieser checken die Kunden an der Haltestelle ihres Startes ein und checken am Ziel wieder aus. So wird die genaue Strecke berechnet und teilweise

2018 hat es schon einen Test gegeben

Bereits 2018 hat es einen solchen Test gegeben. Sechs Monate lang wurde das „nextTicket2.0“ verkauft. Der Test sei positiv verlaufen, so der VRR. Nun folgt der zweite Test für ein ganzes Jahr. Und wenn dieser ebenfalls positiv verläuft, könnte der neue Tarif möglicherweise dauerhaft zum Einsatz kommen.

Die Nutzeranzahl ist auf 15.000 Kunden ausgerichtet. Das Ticket soll im Verlauf des zweiten Quartals 2020 starten. (fb)

 
 

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